Kreisoberliga: Bergshausen bezwingt Olympia 2:1 - Dramatik am Ende

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Abgehoben: Olympias Onur Kaygusuz bemüht sich um Ballkontrolle.

Fuldabrück. 90 Minuten lang verlief die Partie eher beschaulich. In der Nachholspielzeit aber überschlugen sich die Ereignisse. 

90 Minuten lang verlief die Partie eher beschaulich. Aufreger gab es kaum. In der Nachholspielzeit aber überschlugen sich die Ereignisse. Schließlich bejubelten die Kreisoberliga-Fußballer der FSV Bergshausen mit dem 2:1 (1:0)-Heimerfolg über die Spvgg. Olympia Kassel ihren vierten Sieg in Folge.

Beide Mannschaften mussten bei starkem Regen trotz des von Beginn an eingeschalteten Flutlichts mit schlechten Sichtverhältnissen klarkommen. Den Gastgebern schien dies besser zu gelingen. Sie ließen den Ball laufen, kamen aber trotz ihrer technischen Vorteile kaum zu Gelegenheiten. Trotzdem gingen sie in Führung. Etwas glücklich war der Ball zu Gencer Alaca gelangt, und dieser verwertete kühl (21.).

Kurz vor der Pause sah FSV-Kapitän Jermain Schaumburg die Rote Karte. Nach einem Zweikampf hatte er den Zwehrener Onur Kaygusuz beleidigt. Kaygusuz’ Duell mit Bruder Okan war zuvor geplatzt, weil Letzterer verletzt war.

Erst in der Schlussphase machte es sich bemerkbar, dass die FSV dezimiert war. Olympia gewann die Oberhand, musste aber vor den Kontern der Gastgeber auf der Hut sein. Mit dem zweiten Schuss der Gäste auf das vom 18-jährigen Dominique Butscher (siehe Artikel oben) gehütete Tor glich Manuel Urrutia Kraft aus (90.+1).

Das war’s? Von wegen. Bergshausen bewies Moral, wollte den Sieg und schlug zu. Innenverteidiger Christopher Schäfer drosch den Ball durch Freund und Feind hindurch zum 2:1-Siegtor ins Netz.

„Keiner hat nach dem 1:1 den Kopf hängen lassen. Wir haben gezeigt, was wir für eine geile Truppe sind“, war FSV-Spielertrainer Jonas Spengler begeistert. Weniger angetan zeigte sich sein Gegenüber Stefan Böcking: „Wir haben nicht genügend Druck nach vorn hinbekommen und waren in unserer Euphorie nach dem Ausgleich nicht mehr anwesend.“

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