Heiligenrode trifft am Samstag in der Aufstiegsrunde zur Gruppenliga auf Zierenberg

Offensiv ins erste Endspiel

Auf seine Schussgenauigkeit setzt der TSV Heiligenrode auch am Samstag: Offensiv-Akteur Dennis Joedecke hat als einziger Niestetaler in den bisherigen beiden Spielen der Aufstiegsrunde einen Treffer erzielt. Foto:  Schachtschneider/nh

Niestetal. „So blöd es auch klingen mag, aber langsam gewöhnt man sich an diese Alles-oder-nichts-Spiele. Die Ausgangslage ist klar, wir müssen gewinnen. Punkt. Aus. Fertig.“ Klare Worte von Matthias Schmelz, Trainer des Kreisoberligisten TSV Heiligenrode. Als „erstes von zwei Endspielen“ um den Aufstieg in die Gruppenliga bezeichnet er die Partie am Samstag ab 16 Uhr gegen den TSV Zierenberg.

Waren es im ersten Spiel der Fünfergruppe gegen Ense/Nordenbeck schon 450 Zuschauer, könnten diesmal sogar noch ein paar mehr den Weg zum Sportplatz an der Karl-Marx-Straße auf sich nehmen. „Die Kulisse wird stimmen, das Wetter soll auch gut werden – beste Rahmenbedingungen also“, weiß Schmelz, der auch klarstellt, dass die Niestetaler nur ein Sieg im Rennen hält. Bei einem Unentschieden müsste man nicht nur die letzte Partie am kommenden Mittwoch in Sontra gewinnen, sondern wäre dann auch noch auf Schützenhilfe von Neukirchen bei Ense/Nordenbeck angewiesen.

Auf solche Rechenspiele will sich keiner einlassen. Matthias Schmelz schon gar nicht, denn ihm würde ein möglicher Aufstieg besonders süß schmecken. Die Partie gegen Zierenberg wird seine vorletzte als Trainer der Heiligenröder sein. „Traurig bin ich nicht. Mit Carsten Umbach kehrt doch ein hervorragender Coach zurück. Und was würde es schöneres geben, als mit einem Aufstieg aufzuhören und mich dann wieder der Vorstandsarbeit zu widmen“, sagt Schmelz.

Gegen Zierenberg wird er neben Dennis Joedecke, der in beiden bisherigen Aufstiegsspielen je einmal traf, auch auf seine weiteren Offensivkräfte Dennis Baum und Philipp Henkel setzen. „Zurückhaltung bringt nichts, das kann ich meinem Team auch nicht verkaufen. Wir werden offensiv spielen, so wie auch in der gesamten Saison“, kündigt Schmelz an. Der Kader dürfte sich kaum verändern. Mathias Scheller und Daniel Höhl fallen schon länger aus, die angeschlagenen Bilgin Özdemir und Darko Bonic können wohl spielen.

Es ist also alles bereitet, um den nächsten Gruppenliga-Aufstieg nach 2009 zu realisieren – und folgen würden zwei Derbys gegen die TSG Sandershausen. „Das wären natürlich die Höhepunkte der nächsten Saison“, blickt Schmelz voraus. So weit ist es allerdings noch nicht. Zunächst muss erst mal ein Sieg am Samstag gegen Zierenberg her. Punkt. Aus. Ende. Foto: privat/ nh

Von Torsten Kohlhaase

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