Nach fünf Jahren kehrt der TSV Heiligenrode über die Aufstiegsrunde in die Fußball-Gruppenliga zurück

Offensive ist das Niestetaler Glanzstück

Das erfolgreiche Team des TSV Heiligenrode: (hinten von links) Trainer Carsten Umbach, Torwarttrainer Dirk Dippel, Dennis Joedecke, Daniel Eisenträger, Darko Bonic, Ivan Montero-Rodriguez, Oliver Stöhr, Daniel Otto, Philipp Henkel, Anton Bitner, Maximilian Ebner, Michael Greger, Dario Grohmann, Physiotherapeut Jan Hähner und Teammanager Matthias Schmelz sowie (vorn von links) Timo Fischer, Marcel Lamsbach, Fabio Caracciolo, Bilgin Özdemir, Manuel Schanz, Martin Kubitzek, Mathias Scheller, Benjamin Scherb, Sebastian Röder, Frederic Siebold, Jan-Felix Faust, Louis Vogler und Thorsten Donner. Foto:  Schachtschneider

Kassel. Nachdem der TSV Heiligenrode im Titelrennen an Meister Kaufungen gescheitert war, konzentrierten sich die Niestetaler auf die Aufstiegsspiele zur Fußball-Gruppenliga. Und im Gegensatz zum vergangenen Jahr meisterten die Niestetaler die Aufgabe souverän. Damit kehrt der TSV nach fünf Jahren wieder zurück in die Liga, von der die Verantwortlichen glauben, dass es die Richtige für sie ist.

DIE SAISON

Verheißungsvoll ging es nicht los, denn nach zwei Niederlagen zu Saisonbeginn stand der letztjährige Vize-Meister gleich unter Druck. Doch die Mannschaft fing sich schnell und erklomm am elften Spieltag den zweiten Platz, der bis Saisonende auch nicht mehr abgegeben wurde. Herausragend in der Vorrunde war der 7:0-Erfolg gegen Hertingshausen. In der Rückrunde stachen die Partien gegen Nordshausen (7:0), Süsterfeld (25:0) und der 8:1-Erfolg gegen Fortuna heraus.

DIE MANNSCHAFT

Das Team ist vom Durchschnittsalter (knapp 28 Jahre) her nicht gerade das jüngste und hat mit Dennis Joedecke einen überdurchschnittlichen Torschützen in den Reihen. Der Stürmer erzielte in der abgelaufenen Saison 29 Treffer in einem Angriff, der sich mit 125 Treffern ohnehin als Glanzstück entpuppte. Außerdem glänzten Torhüter Mathias Scheller als erfahrener Rückhalt sowie Abwehrchef Ivan Rodriguez Montero, der sich im Laufe der Saison zum Leitwolf entwickelte.

DER TRAINER

Kurz vor dem Ende der Gruppenliga-Saison 2010/11 wurde Carsten Umbach in Heiligenrode entlassen, letztlich stieg der Klub dennoch in die Kreisoberliga ab. Danach war er in Lossetal und seiner Eschenstruther Heimat mit Erfolg tätig.

„Gern bin ich dem Ruf der Heiligenröder wieder gefolgt, als letztes Jahr die Anfrage kam“, sagt der 45-jährige Übungsleiter zu seiner Rückkehr ins Stadion am Park. Und weiter: „Wir hatten uns ja nie aus den Augen verloren, ich bin immer noch bei den Altherren dabei.“ Nun will er sich mit seinem Klub in der Gruppenliga etablieren und freut sich vor allem auf das Niestetaler Derby gegen Sandershausen.

DIE ZUKUNFT

Trainer Umbach lobt vor allem die gute Zusammenarbeit mit dem verantwortlichen Teammanager Matthias Schmelz, der die Mannschaft genau kennt und jetzt die personellen Weichen für die kommende Saison stellt. Als Neuzugänge stehen mit Lars Willrich (Sandershausen) und Marcel Kuhnert (Eintracht Baunatal II) bereits zwei Spieler fest. Mit einigen Akteuren befinden wir uns noch in Gesprächen“, sagt Schmelz (sdx)

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