Kreisoberliga: Heute Auftakt mit neuerlichem Duell zwischen Olympia und Ahnatal

Relegation, zweiter Anlauf

Klaus Koch 5 Archivfotos: nh

Kassel. Am heutigen Donnerstag ist es endlich soweit. Dann beginnt die Relegation zur Fußball-Kreisoberliga von vorn. Zehn Tage, nachdem sich Olympia Kassel und die SG Ahnatal bereits einmal gegenüberstanden, endet die Geduldsprobe mit dem neuerlichen Duell der Klubs (18.30 Uhr, Sportplatz am Donarbrunnen).

Die Vorgeschichte

Olympia hatte die erste Partie 2:1 gewonnen, Ahnatal wegen eines Linienrichters, der den Zwehrenern angehört, Einspruch eingelegt. Diesem gab das Kreissportgericht statt und setzte das Spiel neu an. Dagegen legte Olympia beim Verbandssportgericht Einspruch ein – ohne Erfolg.

Die Neuansetzungen

Auch die TSG Sandershausen II mischt mit. Klassenleiter Günther Schneider setzte die weiteren Partien an. Verliert Ahnatal heute, erwartet es am Samstag (15.30 Uhr) die TSG. Verliert Olympia, spielen die Kleeblätter am Sonntag in Sandershausen (15 Uhr). Die letzte Partie steigt kommenden Mittwoch.

AUS Olympia-SICHT

Zwei Tage lang durfte sich Olympia nach dem ersten Spiel vor dem Ahnataler Protest als Sieger fühlen. „Jetzt müssen wir wieder dahin kommen, wo wir schon einmal waren. Die erste Wut ist aber verraucht, die Stimmung gut“, erklärt Olympias Kapitän Manuel Urrutia und beteuert: „Was im ersten Spiel nicht gut lief, wollen wir jetzt besser machen“.

Aus AhnatalER SICHT

Lukas Rübenkönig vertritt den im Urlaub weilenden Kapitän Marc Pelitsch. „Im Abschlusstraining war zu sehen, wie heiß wir sind. Unfair wird das Spiel wohl nicht, aber sicher ein bisschen kämpferischer als sonst“, sagt er. AUS SandershÄUSER SICHT

„Die Warterei nervt, zumal wir immer noch nicht wissen, wann wir spielen. Aber wir freuen uns auf die Relegation“, betont TSG-Kapitän Markus Schwandt. Dem heutigen Duell der Konkurrenz bleibt die Mannschaft fern. „Wir wissen, was wir können, und trainieren lieber“, sagt Schwandt.

Die Schiri-Ansetzung

Weil in der Begegnung Emotionen eine besondere Rolle spielen könnten, hat der zuständige Ansetzer Klaus Koch ein Gespann von außerhalb nominiert. Die beiden weiteren Spiele werden von heimischen Trios geleitet.

Das Gespann

Schiedsrichter ist Daniel Voigtsberger, assistiert von Thorsten Hohmann und Marcel Krug, alle Schwalm-Eder-Kreis. „Wir kennen die Gegner nicht und werden in unserer Besprechung auf die Vorgeschichte eingehen“, kündigt Voigtsberger an, sich und seine Assistenten hinreichend einzustellen.

Von Wolfgang Bauscher

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