Kreisoberliga: Wellerode gegen Hertingshausen mit neuem Trainer

Unter Zugzwang

Soll helfen, es zu richten: Wellerodes Jonas Craney (vorn). Foto: Hedler

Kassel. Auf der heimischen Söhrekampfbahn will Fußball-Kreisoberlist TSG Wellerode am Sonntag ab 15 Uhr mit einem Erfolg gegen den TSV Hertingshausen wieder in die Spur kommen.

Kein leichtes Unterfangen für den Kreisoberligisten, der sich nach der 0:6-Niederlage am vergangenen Wochenende in Wilhelmshöhe von seinem Trainer Ferhat Kara trennte. Nun soll es beim abstiegsbedrohten Neuling vorübergehend der 32 Jahre alte Abwehrspieler Marc Bergen als Interimstrainer richten.

Die Gastgeber stehen nach nur zwei Siegen, einem Remis und neun Niederlagen ziemlich unter Druck und drohen den Anschluss zu verlieren. Vor vierzehn Tagen keimte kurzzeitig Hoffnung auf, als das junge Team gegen Gruppenliga-Absteiger Rengershausen 2:0 gewann. Doch zwei deutliche Niederlagen (1:4 gegen Ihringshausen und 0:6 in Wilhelmshöhe) veranlassten die Verantwortlichen zum Handeln.

Die Welleröder gingen mit einem jungen Aufgebot in die Saison. Ihnen ist bewusst, dass der Weg zum Klassenerhalt nicht leicht sein wird. Durch den Trainerwechsel erhofft man sich in der Söhre einen Motivationsschub innerhalb der Mannschaft.

Die Gäste aus Hertingshausen können völlig befreit aufspielen. Schließlich ist der TSV mit Rang fünf voll im Soll. „Wir fahren nach Wellerode, um zu gewinnen. Über alles andere müssen wir nicht reden, auch wenn die Motivation nach dem Trainerwechsel bei der TSG sicher besonders groß ist“, sagt Trainer Fabian Reitze, der personell aus dem Vollen schöpfen kann. (sdx) Foto: Hedler

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