Was war denn da los? Ahnatal führt 3:0 beim SV Nordshausen und verliert am Ende noch 3:4

Gastgeber überraschen im Spiel SG Ahnatal gegen SV Nordshausen

Pelitsch

Kassel/Ahnatal. 3:0 führten die Kreisoberliga-Fußballer der SG Ahnatal beim SV Nordshausen und schienen auf dem besten Weg, drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg einzufahren.

Doch plötzlich drehten die Gastgeber auf und gingen als 4:3 (3:3)-Sieger vom Platz an der Dönche. Was war denn da los?

Marc

„Am Anfang lief für uns alles nach Plan. Jeder Schuss war ein Tor“, schildert Ahnatals Marc Pelitsch die erste halbe Stunde. „Das kam unerwartet, denn wir hatten gar nicht damit gerechnet, dass gespielt werden könnte. Dazu mussten wir kurzfristige Absagen von Spielern verkraften“, berichtet der Kapitän weiter. Nach den Treffern von Lucas Rübenkönig (18., 22.) sowie Dennis Vogel (30.) ließ Ahnatal jedoch nach. „Wir haben sicher gedacht, dass wir schon durch sind. Trotzdem hätten wir die Punkte nicht mehr herschenken dürfen“, sagt Pelitsch. Unversehens zogen die Nordshäuser durch Marco Stanek (33.) und Felix Lehmann (38., 42.) binnen weniger Minuten zum 3:3 gleich, und die Gäste wussten laut Pelitsch „in der Halbzeitpause gar nicht, was uns da passiert war“.

Nach dem Siegtor des SVN durch Stanek (63.) wussten sie dies noch weniger. Aber auch bei den Gastgebern herrschte Verblüffung. „Nach dem 0:3 habe ich gedacht, um Gottes Willen, hoffentlich verlieren wir nicht zweistellig. Wir waren wie in Schockstarre, sind mit toller Moral aber wieder rausgekommen“, erklärt Gregor Banas vom SVN seine Sicht der Dinge. Zur Pause in der Kabine habe sich auch seine Mannschaft wie im falschen Film gefühlt. „Aber wir wollten mehr, haben alles riskiert und waren erfolgreich“, gab er sich nach dem Siegtreffer erleichtert.

Dabei ist Banas Kummer gewohnt. „Wir schießen viele Tore, fangen aber auch viele. Bei uns ist stets etwas los. Für die Nerven ist das nicht immer vorteilhaft“, sagt er. (wba)

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