Fünf Fakten vor dem Start von Heiligenrode in die Aufstiegsrunde zur Gruppenliga

Die zweite Chance nutzen

Jubeln sie diesmal am Ende der Aufstiegrunde? Der TSV Heiligenrode will die zweite Chance nutzen und endlich den Sprung in die Gruppenliga schaffen. Foto:  Hedler/nh

Niestetal. Kaum sind dieletzten Punktspiele im Fußball absolviert, da startet der TSV Heiligenrode nach der Teilnahme im vergangenen Jahr erneut in die Aufstiegsrunde zur Gruppenliga. Erster Gegner ist heute ab 19 Uhr in Niedenstein die SG Chattengau/Metze.

1. Der Rückblick: Einen besseren Start hätte sich der TSV nach Ende der Vorsaison nicht wünschen können: Erst gewannen die Niestetaler im Heimspiel gegen den Waldecker Vertreter SSG Ense/Nordenbeck mit 5:0 (3:0) und erhielten sofort die Favoritenrolle zugeschoben. Dann ging es zum Vertreter des Schwalm-Eder-Kreises, dem SC Neukirchen. Beim Mitfavoriten spielte Heiligenrode 1:1. Dann allerdings kam mit Zierenberg der Vertreter des Kreises Hofgeismar-Wolfhagen, und Heiligenrode musste eine bittere 0:4-Pleite hinnehmen, was das Ende aller Aufstiegträume zur Folge hatte. Daran änderte auch der 4:3-Erfolg beim Werra-Meißner-Vertreter SG Sontra nichts. Überraschend stieg am Ende die SSG Ense/Nordenbeck auf.

2.Die Lehren: „Wir haben uns nach dem tollen Start zu früh in die Favoritenrolle drängen lassen und sind letztlich an dem Druck, den wir uns dann selbst auferlegt haben, gescheitert“, analysiert Trainer Carsten Umbach, der im letzten Jahr nur als Beobachter zugegen war. Und weiter: „Dies soll uns in den anstehenden Spielen bei unserer zweiten Chance nicht passieren.“

3.Die neuen Gegner: Als erstes treten die Niestetaler beim Vertreter des Schwalm-Eder-Kreises, der SG Chattengau/Metze an. Die SG wird von den ehemaligen Spielern des TSV Oberzwehren, Matthias Tropmann und Abdul Abdali trainiert, und belegte in der abgelaufenen Saison den dritten Rang. Das Team musste kurzfristig für den Zweitplatzierten SC Neukirchen einspringen, der auf die Aufstiegsspiele verzichtete. Mit der SG Herleshausen/Nesselröden stellt sich dann in Heiligenrode der Vertreter des Werra-Meißner-Kreises vor. Das Team setzte sich überraschend vor dem ehemaligen Gruppenligisten Großalmerode durch. Schließlich kommt es zum Duell mit dem Waldecker- Vertreter, der SG Höringhausen/Meineringhausen, der schon seit längerem als Teilnehmer der Aufstiegsspiele feststeht. Zu guter letzt stellt sich der Vertreter des Sportkreise Hofgeismar-Wolfhagen, der SV Balhorn vor – so etwas wie der Geheimfavorit.

4.Das Personal: Zuletzt legte die Mannschaft von Trainer Umbach ein wenig den Schongang ein, um Kräfte für die anstehenden schweren Spiele zu sparen. Der Coach kann auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

5.Die Prognose: Auch wenn sie es beim TSV Heiligenrode nicht gern hören werden: Als Kasseler Vertreter kann man die Favoritenrolle nur sehr schwer von sich weisen.

Von Horst Schmidt

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