Kreisoberliga: TSV Röddenau will an erfolgreiche Restrunde anknüpfen

Er will mit seinem Team an die erfolgreiche Rückrunde der Saison 2014/15 anknüpfen: Cataldo Schirru, Trainer des TSV Röddenau. Foto: Kaliske

Röddenau. Zur Winterpause waren die Aussichten beim TSV Röddenau noch eher mau, eine tolle Restserie sicherte dem Verein allerdings noch den Klassenerhalt in der Kreisoberliga.

Viertbeste Rückrundenmannschaft wurde die Elf von Trainer Cataldo Schirru. An die gezeigten Leistungen aus der ersten Hälfte des Jahres 2015 will der Verein nun anknüpfen.

„Das ist anspruchsvoll zu wiederholen“, weiß der Röddenauer Spielausschussvorsitzende Thomas Müller, dass der Weg kein einfacher wird, zumal der Kader quantitativ nicht sehr groß ist. „Unser Kader ist zwar dünn, aber stark genug, um in der Liga mithalten zu können. Wir wollen die Liga auf jeden Fall halten, denn für den TSV Röddenau ist die Kreisoberliga die Champions-League“, so der Spielausschussobmann. Ein konkretes Saisonziel gibt es allerdings nicht. „Von Vereinsseite aus werden wir für die nächste Saison keinen Tabellenplatz vorgeben.“

Für Müller gibt es in dieser Saison keinen absoluten Favoriten in Sachen Meisterschaft. „Nachdem Spitzenmannschaften wie der VfB Marburg und der VfL Biedenkopf in die Gruppenliga aufgestiegen sind, gehen wir davon aus, dass kein Team vorne weg marschieren wird. Die Liga ist näher zusammengerückt“, mutmaßt er. Am ehesten traut Müller dem SC Gladenbach und dem SV Beltershausen den Aufstieg zu. Auch bei Aufsteiger VfL Neustadt sieht er Überraschungspotential.

Und Röddenau? „Wir selbst haben auch Spieler, die schon in höheren Klassen gespielt haben“, weiß Müller, dass sich seine Mannschaft nicht zu verstecken braucht. In den Neuzugängen Chris Vaupel, der vom SV RW Ellershausen gekommen ist und Lukas Wiechens vom TSV Gemünden, sieht Müller ambitionierte Spieler, die in der Kreisoberliga einiges bewegen können. Darüber hinaus sind noch A-Jugendliche zu den Seniorenmannschaften gestoßen, die ihren Weg bei den beiden Teams aufgrund ihres Alters und ihrer Unerfahrenheit noch finden müssen.

„Unser Anspruch an die Mannschaft ist jetzt erst einmal, dass sie sich zusammensetzt und ihr eigenes Ziel für die Saison definiert“, nimmt der Spielausschussobmann das Team vor Rundenbeginn schon mal in die Pflicht. (gd)

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