Mit großem Teamgeist feiert die FSG Eder/Ems die Teilnahme an der Kreisoberliga

Aufstieg zum Geburtstag

Aufsteiger in die Kreisoberliga: (obere Reihe von links), Christian Bruchhäuser, Christoph Blum, Marco Recker, Trainer Björn Kördel, Yannick Bachmann, Physio Henk Netjes, Mika Kraft, Julian Bachmann, Marcel Kentel, Pascal Bringmann und Jonas Bernert. Timo Appel (vordere Reihe von links), Maxi Linzert, Dimitri Lavrentev, Sascha Hanse, Marcel Lanuto und Sven Eubel. Foto: Kasiewicz

Fritzlar. Das größte Geschenk zum zehnjährigen Bestehen der FSG Eder/Ems in diesem Jahr hat sich die Erste Mannschaft selbst gemacht. Nachdem der Kreisligist in den vergangenen Jahren immer knapp gescheitert war, schaffte die Elf von Trainer Björn Kördel in dieser Spielzeit den Aufstieg in die Kreisoberliga.

Dabei sahen die Voraussetzungen vor Beginn der Saison gar nicht optimal aus. Zu bitter war das „Aus“ in der Relegation im Jahr davor. „Wir mussten auf Metze hoffen, aber dann ist der Traum zerplatzt“, erinnert sich FSG-Coach Björn Kördel. Danach blieben lediglich acht Tage, um sich zu erholen. Denn die Vorbereitung für die neue Spielzeit stand an: „Viele sagten, ich müsse aufpassen, dass die Mannschaft nicht auseinanderbricht.“ Doch niemand verließ den Klub. „Der Fokus in der neuen Spielzeit lag darauf, den Kopf frei zu bekommen“, sagt Kördel. Dies gelang. Bis zur Winterpause verlor die FSG nur einmal – gegen Uttershausen.

Endspiel gegen Besse

Und in der Rückrunde drohte dieselbe Partie ein „Knackpunkt“ werden, wie es der Trainer beschreibt: „In Folge hatten wir drei bis vier Wochen lang zu viele verletzte Spieler. Gegen Gudensberg halfen drei Leute aus der Zweiten aus. Das kann man nicht auffangen.“ Aber die FSG fing sich. Wuchs zu einer Einheit zusammen. Und schaffte eine neue Siegesserie. Nach dem Sieg gegen Obermelsungen gab es schließlich nur noch ein Ziel: Ein Endspiel gegen Besse: „Gudensberg war durch und so galt es ins Endspiel zu kommen, um die Relegation zu erreichen.“ Mit zwei Punkten Vorsprung auf den Konkurrenten Besse gelang der Sprung in die Entscheidungsspiele. Und letztlich mit großem Teamgeist und Zusammenhalt der Aufstieg in die Kreisoberliga.

Die eindrucksvolle Bilanz: 18 Siege, vier Unentschieden, nur vier Niederlagen. Mit 71 Toren schoss die FSG zudem die zweitmeisten Tore in der Liga. Mit nur 20 Gegentoren stellte die Spielgemeinschaft die beste Abwehr. Julian Bachmann steuerte mit 18 Toren die meisten FSG-Tore bei.

Neue Herausforderung

Abgänge gibt es bisher nicht, aber drei Neuzugänge (wir berichteten). „Die neue Spielzeit wird gerade für die jungen Spieler eine neue Herausforderung“, ist sich Björn Kördel sicher. Denn das Spiel werde schneller und körperbetonter. Daher geht es für die FSG in der Kreisoberliga vorrangig um den Klassenerhalt. Der Coach setzt dabei auf die Erfahrung der Routiniers Marcel Kentel, Marcel Lanuto und Björn Sonnenschein, die bereits Gruppenligaerfahrung haben. Und erneut auf einen großen Zusammenhalt.

Von Axel Schürgels

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