Kreisoberliga-Relegation: FSG Eder/Ems macht den Aufstieg mit 3:1-Sieg perfekt - 350 Fans feiern

Bachman sorgt für Befreiung

Der Trainer stimmt die La-Ola an: Björn Kördel (vorn) bejubelt mit seiner Mannschaft und seinen Fans ausgelassen den abschließenden 3:1-Sieg in der Relegation, der der FSG Eder/Ems den Aufstieg in die Kreisoberliga bescherte. Foto: Kasiewcz

Zennern. Als Schiedsrichter Christoph Jonek die finale Partie der Aufstiegsrelegation zur Fußball-Kreisoberliga Schwalm-Eder zwischen der FSG Eder/Ems und der SG Asterode-Christerode/Olberode abpfiff, da jubelten nur die Gastgeber sowie dessen in grün und weiß gekleidete Fangemeinde. Und FSG-Trainer Björn Kördel strahlte. „Ein überwältigendes Gefühl, im Moment sind wir nur glücklich,“ sagte der 37-Jährige Gudensberger, bevor ihn die obligatorische Bierdusche traf. Der Grund: Mit einem 3:1-Erfolg hatte seine Mannschaft den Aufstieg perfekt gemacht.

Ja, sie hatte vor dem Abschließenden Duell die besten Karten gehabt, doch ein Selbstläufer war‘s nicht. Zu sehr schienen die großen Erwartungen auf den Schultern der Kördel-Schützlinge zu lasten, die zunächst äußerst gehemmt zur Sache gingen. Zumindest eine Halbzeit lang fehlten vor 350 Zuschauern Biss, Präsenz und Struktur im FSG-Spiel.

Umso beherzter traten die Gäste auf. Waren aggressiver, gewannen mehr Zweikämpfe und gingen verdient durch Marcel Wagner (41.) in Führung. Immerhin: Noch vor der Pause gelang Julian Bachmann mit einem beherzten Sololauf der wichtige Ausgleich zum 1:1 (45.). „Wir haben uns in der ersten Hälfte schwer getan, das umzusetzen, was wir uns vorgenommen hatten,“ gestand der Torschütze, was sein Coach bestätigte: „Wir haben es nicht geschafft, unsere Anspannung abzulegen.“

Das gelang eindrucksvoll nach der Pause. Erst bewahrte FSG-Torhüter Christoph Blum seine Elf mit Paraden gegen Christopher Wilke (50.) und Marcel Wagner (52.) vor einem Rückstand, dann sorgte Bachmanns zweites Tor (53.) für die Befreiung. Dimitri Lavrentev gelang mit dem 3:1 in der 74. Minute die Vorentscheidung. In den Schlussminuten sahen Pascal Diehl (84./SG) und Marcel Lanuto (89./FSG) noch Gelb/Rot. Danach gab‘s auf dem Sportplatz in Zennern kein Halten mehr. Alles passte. Auch dass der FSG ausgerechnet zu ihrem zehnten Geburtstag dieser Triumph gelungen war.

Von Bernd Krommes

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.