Kreisoberliga: Torwart Szendzielorz legt Treffer beim 4:1 auf – Baum belohnt Ohetal

SG Beiseförth/Malsfeld dreht auf: 8:0 gegen Spangenberg

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Mit breiter Brust: Beiseförth/Malsfelds Jan Siebert (rechts) lässt hier den Spangenberger Kaan Goekceli stehen und war beim sensationellen 8:0 als doppelter Torschütze beteiligt. 

Schwalm-Eder. Nach sechs Niederlagen in Serie ist die SG Beiseförth/Malsfeld in der Fußball-Kreisoberliga zurück. Und das eindruckvoll mit 8:0 gegen den TSV Spangenberg. Spitzenreiter FSG Gudensberg musste sich im Aufsteiger-Duell mit einem 3:3 bei der SG Ohetal/Frielendorf begnügen.

TSV Wabern II - Melsunger FV 08 II 1:1 (0:1). „Vom Gefühl her zwei Punkte zu wenig, es war über 90 Minuten ein Spiel auf ein Tor“, sagte TSV-Spielertrainer Felix Georgi, dessen Elf früh dem 0:1-Rückstand (2.) durch Pascal Pfeiffer hinterherlaufen musste. Zahlreiche Chancen der Heimelf wurden zu unkonzentriert ausgespielt oder von Gästetorwart Tobias Ebert vereitelt. Manuel Merten gelang der Treffer zum Endstand (69.) in Überzahl, denn Kadir Eren hatte Gelb-Rot gesehen (17./MFV).

SG Beiseförth/Malsfeld - TSV Spangenberg 8:0 (4:0). Die Hausherren erwischten einen Auftakt nach Maß und stellten bereits bis zur Halbzeit die Weichen auf Sieg. Maßgeblich beteiligt war SG-Torjäger Nico Schumann, der seine Leistung mit zwei Treffern krönte. „Ein hochverdienter Sieg. Der TSV hatte dem Offensivspiel unserer Elf nichts entgegen zu setzen“, freute sich SG-Abteilungsleiter Ralf-Urs Giesen. Tore: 1:0, 6:0 Nils Fischer (20., 69.), 2:0, 3:0 Nico Schumann (28./FE, 32.), 4:0 Szabolcs Szaraz (33.), 5:0 Jan Siebert (65.), 7:0, 8:0 Leon Richter (80./84.).

FSG Chattengau/Metze - FSG Efze 04 0:0. In einem ausgeglichenen Kampfspiel verdiente sich die Staudigel-Elf den Punkt gegen den Favoriten redlich. Kevin Genilke (15.) und Marcel Döberitz (33.) verpassten gute Möglichkeiten zur Führung der Gastgeber. Ali Jammal scheiterte kurz vor der Pause mit der besten Chance (44.) für die Gäste. Das gleiche Bild im zweiten Abschnitt, wo zunächst Tobias Sauerwald (46.) für die Heimelf sowie Efzes Yalcin Yildiz per Lattenkopfball (52.) beste Möglichkeiten verpassten.

SC Neukirchen - SG Neuental/Jesberg 4:1 (1:0). In einem guten, temporeichen und zunächst ausgeglichenen Spiel zeigte der SCN im zweiten Abschnitt, dass sie in die Spitzengruppe der Kreisoberliga gehören. Kurz nach dem Wechsel verpasste die SG gute Möglichkeiten zum Ausgleich. Die Elf von SCN-Spielertrainer Steffen Fink zeigte sich vor dem Tor effektiver, nutzte seine Chancen eiskalt. Kurios: Der kurz zuvor als Feldspieler eingewechselte Torhüter Thomas Szendzielorz legte zum 4:1-Endstand für Schaub auf. Tore: 1:0, 2:0 Florian Klagholz (45., 60.), 3:0 Alexander Hauck (65.), 3:1 Tobias Wolf (75.), 4:1 Julian Schaub (88.).

FSG Eder/Ems - SG Bad Zwesten/Urfftal 0:3 (0:3). Die FSG begann stark, setzte die Gäste mit frühem Pressing unter Druck. Torchancen, die sich die Kördel-Elf erspielte, wurden jedoch leichtfertig vergeben. „Nach 25 Minuten dann der unerklärliche Bruch in unserem Spiel, der Gast kam innerhalb von zehn Minuten zu drei Toren. Danach hatten wir nichts entgegen zusetzen“, so das Fazit von FSG-Sprecher Stefan Brockmann. Tore: 0:1, 0:3 Dennis Neumann (25., 36.), 0:2 Sebastian Priester (31.).

SG Ohetal/Frielendorf - FSG Gudensberg 3:3 (2:2). Die Gäste zeigten von Beginn an schnellen, technisch guten Fußball. Kampf und Handelswillen setzten die Herwig-Schützlinge dem Favoriten entgegen und erzielten in der Nachspielzeit den Ausgleich. „Die FSG zeigte mit einem starken Auftritt, warum sie an der Tabellenspitze steht. Letztlich ein glücklicher Punktgewinn“, musste SG-Pressewart Klaus-Peter Beckmann eingestehen. Tore: 1:0 Manuel Knott (5.), 1:1, 2:3 Moritz Röhlen (15., 67.), 1:2 Pascal Sopp (24.), 2:2 Dennis Hempeler (25.), 3:3 Luca Baum (90+3.).

SV Niedergrenzebach - VfB Schrecksbach 3:3 (2:1). Ein spannendes, leidenschaftlich geführtes Derby sahen die Zuschauer in Niedergrenzebach. Die Platzherren kamen gut in die Partie und nutzen ihre Chancen zur Pausenführung. Danach wurden die Gäste besser, drehten die Begegnung binnen zwei Minuten. „Ein verdientes Remis, wir haben nie aufgegeben, die Schlussphase dominiert“, freute sich SVN-Trainer Gilbert Maselowsky über die Leistung seiner Elf. Tore: 0:1 Eigentor (2.), 1:1 Leon Weitzel (32./FE), 2:1 Rouven Balamagi (39.), 2:2 Marvin Smolka (57.), 2:3 Sascha Steinbrecher (59.), 3:3 Tim Wiegand (88.). (bd) Archivfotos: nh

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