Kreisoberliga: TuSpo will Anschluss halten

Bester Sturm gegen beste Abwehr

Arnold Weich

Schwalm-Eder. Fünf Spieltage vor Saisonschluss in der Fußball-Kreisoberliga stehen Antrefftal/Wasenberg, Guxhagen, Spangenberg und Niedergrenzebach weiterhin im Kampf um den Klassenerhalt. Dagegen kann Schwalmstadt in Wabern die Meisterschaft perfekt machen.

SC Neukirchen - FC Edermünde (Sa. 15.30 Uhr Röllshausen). Im vorletzten Heimspiel peilt der SCN den zwölften Sieg an. Gelingt dieser, dann könnte man den FCE im Kampf um den Relegationsplatz auf Distanz halten. Der SCN muss auf die verletzten Daniel Diehl, Timm Feit und Florian Klagholz erneut verzichten, wieder im Kader steht aber Spielmacher Arnold Weich. FCE-Trainer Dirk Langhans kann ohne personelle Änderungen antreten.

TSV Wabern II - 1. FC Schwalmstadt II (So. 13.15 Uhr). Waberns Trainer Mario Bringmann kann locker ins Saisonfinale gehen. Die beste Defensive der Liga um TSV-Kapitän Marc-Philipp Bergmann sorgte dafür, dass bisher am Ende die Null elf Mal stand. Am Sonntag steht die „Beton-Abwehr“ des TSV aber vor einem echten Härtetest. Mit dem FCS kommt der beste Sturm der Liga. Torjäger Brian Mitchell, der für Bringmann „der beste Spieler der Liga ist“, ragt aus der spielstarken Elf heraus. Der TSV-Trainer weiß: „Wenn wir eine Chance haben wollen, müssen wir mutig und gallig auftreten“. Sollten die Verfolger aus Bad Zwesten und Melsungen patzen, könnte der FCS mit einem Sieg den Titelgewinn vorzeitig perfekt machen. Daran verschwendet FCS-Trainer Marco Schwab jedoch keinen Gedanken: „Wir werden uns ganz normal auf dieses Spiel vorbereiten.“ Edgar Klaus ist wieder im Kader, der Einsatz von Jan-Niklas Brandner (Beruf) fraglich.

TuSpo Guxhagen - FSG Efze 04 (So. 15 Uhr). Nach zuletzt drei Niederlagen, in denen man 14 Gegentore kassierte, schrillen beim TuSpo die Alarmglocken. Auf dem Relegationsplatz (13.) geht die Elf von Trainer Michael Bielau ins Saisonfinale. Im vorletzten Heimspiel ist das Ziel ein Sieg um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu halten. Die FSG könnte sich nach zuletzt drei Pleiten in Serie mit einem Unentschieden anfreunden. „Individuelle Fehler haben uns wichtige Punkte gekostet. Diese gilt es abzustellen“ ist sich FSG-Trainer Marek Ciemenga sicher, der wieder auf Julius Werner zurückgreifen kann.

Die weiteren Spiele: FSG Chattengau/Metze - TSV Wabern II (Fr. 18.30 Uhr Metze), SG Bad Zwesten/Urfftal - SV Niedergrenzebach (So. 15 Uhr), VfB Schrecksbach - SG Beiseförth/Malsfeld (So. 15 Uhr), FSG Chattengau/Metze - Melsunger FV II (So. 15 Uhr Metze), TuSpo Guxhagen - FSG Efze 04 (So. 15 Uhr), TSV Spangenberg - SG Antrefftal/Wasenberg (So. 15 Uhr).

SG zweimal auswärts

Für die SG Aulatal stehen sechs Spieltage vor Ende der Saison in der Kreisoberliga Fulda-Nord zwei wegweisende Auswärtsspiele an. Am heutigen Freitag (Anpfiff 19 Uhr) ist der Aufstiegsanwärter beim Tabellensiebten FSG Bebra zu Gast. Nicht leichter dürfte die Aufgabe bei der abstiegsbedrohten SG Dittlofrod/Körnbach sein (So. 15 Uhr Dittlofrod) werden. Für die Pflanz-Elf sind im Duell mit Spitzenreiter SG Hessen Bad Hersfeld zwei Siege Pflicht.(bd) Foto:nh

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