Abwehr des Aufsteigers hält bis zu 62. Minute – kurzes Comeback von Dennis Ciemenga

Bielert macht alles klar

Körpertäuschung: Sascha Grenzebach (FSG Efze) versucht in dieser Szene Nils Schnettler (r.) von der FSG Eder/Ems stehen zu lassen. Trotz optischer Überlegenheit tat sich der Gastgeber gegen den Aufsteiger eine Stunde lang schwer. Foto:  Kasiewicz

Harle. Im Nachbarschaftsduell der Fußball-Kreisoberliga wurde die FSG Efze 04 ihrer Favoritenrolle gerecht. Dank der Treffer von Yalcin Yildiz und Marco Bielert behielt der Tabellendritte gegen die FSG Eder/Ems mit 2:0 (0:0) die Oberhand.

In einer chancenarmen und bisweilen hitzigen Partie ging der Plan von Gäste-Trainer Björn Kördel „aus einer defensiven Grundordnung auf Fehler der Gegner lauern“ zunächst voll auf. Bis zum Gegentreffer in der 62. Minute, als Yalcin Yildiz einen Eckball von Kassem Jammal per Kopf vollendete, hatte die ersatzgeschwächte Ciemenga-Elf zwar mehr Spielanteile, münzte sie aber nicht in zwingende Torchancen um. Lediglich eine Volleyabnahme von Sascha Grenzebach (33.) und ein Kopfballversuch von Marco Bielert (40.) strahlten Gefahr aus. Eder/ Ems prüfte Heimtorwart Mike Grenzebach nur bei Standardsituationen. Wie in 60. Minute, als es Sven Eubel bei einem Freistoß vergeblich direkt versuchte.

Doch nach dem 1:0 fand der Aufsteiger offensiv nicht mehr statt. Der Gastgeber hingegen suchte die Entscheidung und drängte auf die Entscheidung. Die fiel durch einen von Marco Bielert verwandelten Handelfmeter (82.).

Mit der Leistung seines Teams war Marek Ciemenga beim „glücklichen, aber verdienten Sieg“ nicht zufrieden. Zumal sein Team kurz nach der Pause begünstigt wurde, als Kassem Jammal nach wiederholten Foulspiel die Gelb-Rote-Karte erspart blieb.

Trotz Schmerzen stellte sich sein Bruder Dennis Ciemenga nach langer Pause extra für das Derby noch mal zur Verfügung. Und holte nach seiner Einwechslung prompt den Strafstoß. heraus. Doch die Freude über das Comeback ist nicht von langer Dauer, da er bereits nächsten Donnerstag an der Leiste operiert und damit für das restliche Jahr ausfallen wird.

Von Alessandro Seck

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