Guxhagens Trainer Herkt ärgert sich über Leistungseinbruch und Spielplanverzerrung

TSV Spangenberg schlägt TuSpo Guxhagen 3:2

Angriffslustig: Spangenbergs Julian Mai (li.), der hier Guxhagens Luciano Paparella enteilt ist, und im Derby seinen Anteil am 3:2-Heimsieg hatte. Foto: Kasiewicz

Spangenberg. Im einzigen Spiel der Fußball-Kreisoberliga Schwalm-Eder siegte der TSV Spangenberg mit 3:2 (1:1) gegen den TuSpo Guxhagen. „Spielplanverzerrung“ schimpfte TuSpo-Coach Uwe Herkt, der krankheitsbedingt vor allem in der Abwehr viele Umstellungen vornehmen musste, das aber nicht als ursächlich für die Niederlage verstanden wissen wollte.

Denn seine Elf legte schwungvoll los. Zwei Großchancen hatte Matthias Lerch, der agilste Guxhagener, bereits in den ersten drei Minuten. Der erste Ball, der in Richtung des von André Appel gehüteten Gästetores flog, war ein langer Einwurf von Marcel Dücker. Diesen lenkte Andreas Fischer ungewollt unhaltbar zur Spangenberger Führung ins eigene Netz (12.).

Auch danach bestimmten die Gäste das Spiel. Mehr als der Ausgleich durch Matthias Lerch (26.) wollte aber nicht gelingen. Ein Umstand, aus dem der TSV Stärke zog und sich nach einer halben Stunde anfing, frei zu spielen. „Wir hatten anfangs zu viel Angst, Fehler zu machen“, analysierte TSV-Trainer Malte Mehlhorn. Und sprach das in der Halbzeit auch klar an. Mit dem Ergebnis, dass seine Mannschaft wie verwandelt aus der Kabine kam. Gästetrainer Uwe Herkt stellte indes fest: „Ich habe mein Team nach dem Wechsel gar nicht mehr wiedererkannt“.

Was die Gastgeber besser machten: das Spiel über die Flügel. Niklas Dehn und Julian Mai zogen das Spiel in die Breite und schafften damit viel Raum im Zentrum. Nach einer Stunde fand Nico Schumann nach seinen Sturmlauf über die linke Seite den gut postierten Denis Bödicker - 2:1 (62.). Sehenswert das 3:1. Eine von Dehn ausgehende Traumkombination über Mai am rechten Flügel schloss erneut Bödicker ab (70.).

Pascal Pfeiffer hätte per Elfmeter alles klar machen können, scheiterte aber an Appel (73.). Fast im Gegenzug gelang dem TuSpo der Anschluss durch Edgar Lück (76.). Was der Begegnung Spannung verlieh, aber nichts mehr änderte. Auch die Gelb-Rote Karte gegen Schumann (90.) hatte keinen Einfluss mehr.

Von Michael Koch

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