Fußball-Kreisoberliga: Spangenberg nach 2:1 vorerst aus der Abstiegszone

Dücker führt TSV zu Sieg

Antreiber auf dem Platz: Spangenbergs Marcel Dücker (l.) im Zweikampf mit Anton Damm (SG). Foto: Kasiewicz

spangenberg. Man sah es dem Spielertrainer des TSV Spangenberg deutlich an. Nach dem 2:1 (1:1)-Erfolg über die SG Antrefftal/Wasenberg im Abstiegskrimi der Fußball Kreisoberliga war die Freude bei Philipp Ruppert groß, weil es ihm in der Pause gelungen war, sein Team wachzurütteln. „Ich musste etwas lauter werden“, freute sich der Ruppert über diese Maßnahme.

Das Sechs-Punkte-Spiel begann für die Gastgeber furios. Bereits nach drei Minuten klingelte es erstmals im Kasten der SG. Nach einem Eckball gewann Jonas Breyter die Lufthoheit im Strafraum und köpfte das Spielgerät zum 1:0 in die Maschen (3.).

Wer nun dachte, dass der TSV befreit aufspielen könnte, wurde doch arg enttäuscht, weil ab der 15. Minute die Gäste das Geschehen in ihre Hände nahmen und sich einige Hochkaräter erspielten. So scheiterte Mathias Quehl knapp (18.) und Florian Spanknebel hatte Pech, weil sein Schuss an den Querbalken krachte. Schließlich trug das Anrennen der Gäste auch Früchte. Nach einem Eckball stand Tobias Schultheiß goldrichtig und hämmerte die Kugel volley in die Maschen des von Dennis Hillwig gehüteten TSV-Tores. Trotz weiterer Gästechancen blieb es beim 1:1 zur Pause. „Es sprach alles für uns, aber danach lief bei uns nicht mehr viel zusammen“, ärgerte sich Trainer Michael Seum.

Nach dem Seitenwechsel drängten Dücker und Co. mit Macht auf die Führung. Und die gelang erneut früh. Zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff setzte sich Patrick Möller auf der rechten Seite durch und ließ dem SG-Schlussmann mit einem Flachschuss ins lange Eck keine Chance (47.). Von da an bekam der TSV mehr Sicherheit. Angetrieben vom überragenden Marcel Dücker, wurden in der Folgezeit die ein oder andere Möglichkeit herausgespielt.

Kashe Derakhshan (65., 83.) scheiterte denkbar knapp. Die SG versuchte mit weiten Pässen zum Erfolg zu kommen, konnten aber ihre Chancen durch Anton Damm und Tobias Staufenberg nicht nutzen (69.). Eine Minute vor dem Ende hatte Derakhshan die Entscheidung auf dem Fuß. Fünf Meter vor dem Tor versagten dem Angreifer die Nerven.

Von Uwe Verch

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