Ciemenga-Elf glückt der sofortige Wiederaufstieg in Kreisoberliga

Efze musste lange zittern

Die FSG Efze schaffte die Rückkehr in die Kreisoberliga mit: Trainer Marek Ciemenga (von oben links), Carsten Reichmann, Johannes Hertel, Enrico Jungkurth, Nils Schönewolf, Marco Bielert, Julius Werner, Kai Otto, Ciro Chiappetti, Kevin Rohde, Betreuerin Ann Sophie Werner, Betreuer Matthias Schlombs. Ali Jammal (von vorne links), Sascha Grenzebach, Kassem Jammal, Jonas Baumunk, Christian Hetzel Torwart, Marcel Ebert Torwart, Kevin Reinsdorf, Jan-Max Werner, Dennis Ciemenga und Josef Toma. Es fehlen: Kapitän Yalcin Yildiz, Paul Bock, Fabian Flade, Markus Muschala und Robert Tomala. Foto: Kasiewicz

Harle. Auf den letzten Drücker wurde die FSG Efze Meister in der Fußball-Kreisliga A1. Eine Überraschung für viele, aber nicht für Trainer Marek Ciemenga.

„Ich habe immer an unsere Chance geglaubt. Ich wusste, Eder/Ems wird noch einmal patzen“, blickt der Aufstiegstrainer zurück. Denn eigentlich waren die Waberner in der Schlussphase der Jäger, leisteten sich ausgerechnet gegen Eder/Ems die einzigen beiden Saisonniederlagen (0:1 und 1:2). Heilfroh war Ciemenga, dass am letzten Spieltag der Sprung auf Platz eins doch noch glückte, weil der Konkurrent beim Tabellendritten Gudensberg nur einen Punkt holte. „Für die Relegation hätte ich ein ganz schlechtes Gefühl gehabt“, sagt der Coach, der auf zahlreiche verletzte Stammspieler in der Endphase der Saison verweist.

Qualität der Schlüssel

Die Stärke des Kreisoberliga-Aufsteigers liegt vor allem in den Einzelspielern. Dennis Ciemenga, der Bruder vom Trainer, spielte als Stürmer eine überragende Saison und traf 30 Mal. Der frühere Gruppenliga-Akteur vom FC Homberg hat sich noch nicht endgültig entschieden, ob er noch eine Saison bei der FSG dranhängt. Der Schlüssel zum direkten Wiederaufstieg war wohl die Winterpause. „Da haben wir uns nochmal verstärkt. In unserer Abstiegssaison hat uns das Personal gefehlt. Diesen Fehler wollten wir nicht noch einmal begehen“, sagt Ciemenga.

So kam mit Sascha Grenzebach ein weiterer Gruppenliga-Spieler vom FC Homberg. Stürmer Ali Jammal (Holzhausen) sorgte für mehr Flexibilität in der Offensive. „Bei uns im Kader stehen fünf, sechs Spieler, die in der Kreisliga eine Partie alleine entscheiden können“, analysiert Ciemenga, der aber auch weiß, dass in der Kreisoberliga wieder vermehrt das Kollektiv gefragt sein wird.

Für die anstehende Saison (Ziel: ein einstelliger Tabellenplatz) wird es für den Aufsteiger noch Verstärkungen geben. Damit Familienvater Ciemenga nicht noch einmal bis zum letzten Spieltag zittern muss.

Von Daniel Schneider

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