Ohetal/Frielendorf mit „neuem Gesicht“ zurück in Kreisoberliga

Fast perfekte Spielzeit

Nach fünf Jahren zurück in der Kreisoberliga: Die SG Ohetal/Frielendorf mit (hinten von links nach rechts) Trainer Michel Herwig, Christoph Tautermann, Tim-Oliver Ide, Daniel Kräupl, Marco Mühle, Oliver Schmidt, Daniel Heine, Max Hirsch, Jan Taute, Mario Reinhardt, Sebastian Wettlaufer, Pascal Wagner, Jan Christian Fey, Nils Schönfeld, Marius Hofmann, Dennis Frede, Janik Taute, Dieter Weber, Holger Kraft und Sigi Baum, (Mitte) Dominic Thomas, Manuel Knott und Allessandro Wiegand, (vorn) Björn Böhm, Nils Hofmann, André Wagner, Luca Baum, Björn Hellmuth, Tim Schorscher-Manchen, Flortian Bernard, Matthias Heiner, Dennis Kopp, Elias Budesheim, Kevin Schnaudt und Dennis Hempeler. Foto: Kasiewicz

Frielendorf. Die SG Ohetal/Frielendorf ist zurück in der Kreisoberliga. Nach fünf Jahren in der Kreisliga A2 steigt die Spielgemeinschaft wieder auf. „Diese Saison hat unsere Erwartungen übertroffen“, freut sich der Sportliche Leiter der SG, Björn Böhn. Denn nach den Leistungen in den Testspielen vor der Saison, hatte niemand im Verein mit einer fast perfekten Saison gerechnet.

Fünf Spiele, fünf Siege und 26:9-Tore: Die Ausbeute zu Saisonbeginn ließ aufhorchen. Obwohl es nur drei Abgänge gab (Daniel Kräupel nach Kirchberg, Tobias Otto und Henrich Richter beendeten ihre Karrieren), zeigte die SG im Vergleich zur Vorsaison ein komplett anderes Gesicht. „Warum das so war, ist uns unerklärlich“, sagt Böhn. Dieses Jahr stimmte es einfach in der Mannschaft. Und dies münzte das Team von Trainer Michael Herwig in Tore und Siege um. Bis zur Winterpause verlor die SG nur zweimal.

Nachdem sich die Stammspieler Florian Bernhardt und Marius Hofmann verletzten, bemühte sich die Sportliche Leitung mit Rückkehrer Daniel Kräupel erfolgreich um Ersatz.„Es ist herausragend, dass wir die ganze Saison mit 13 oder 14 Spielern zu Ende gespielt haben“, sagt Coach Michael Herwig. Dass die Jungs einen guten Fußball spielen würden, wusste der SG-Trainer, „doch mit dem Platz an der Sonne habe ich nicht gerechnet.“

Am Ende der Saison verlor die SG Ohetal/Frielendorf nur fünf Spiele. Von den 91 Toren steuerte Topscorer Dominic Thomas 20 bei. Das ist der dritte Platz der Torjägerwertung der Liga.

Die Höhepunkte der Saison waren für Björn Böhn die beiden Erfolge gegen Wernswig. Derbysiege seien immer etwas besonderes, aber nach diesen habe die Mannschaft noch mal richtig Auftrieb bekommen. Dagegen bleiben die beiden Aufeinandertreffen mit Konkurrent Zella/Loshausen in nicht so guter Erinnerung. „Ein Angstgegner ist Zella für uns nicht, aber wir tun uns gegen diese Mannschaft immer schwer“, sagt Böhm. Die SG verlor beide Spiele gegen den Tabellendritten.

Das Ziel für die Kreisoberliga ist der Klassenerhalt. Personell wird die SG Ohetal/Frielendorf, die aus den Klubs SV Schwarz-Weiß Welcherod ,VfL Verna-Allendorf Tuspo Germania Frielendorf gebildet werden, auf Björn Hellmuth (Karriereende) verzichten müssen. Für die kommende Saison stoßen Johann Bast (Holzhausen) und Dennis Wipperfeld (Singlis) zur SG.

Von Axel Schürgels

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