Lange dominante Edermünder verlieren beim 1:1 in der Liebenbachstadt Faden

Giese belohnt Bajic-Elf

Abgezogen: Der Spangenberger Aria Kashe Derakhsh (am Ball) ist hier schneller als die Edermünder (von links) Robin Zadach und Nicolai Jabornig. Foto: Kasiewicz

Spangenberg. Duell auf Augenhöhe, kein Sieger: 1:1 (0:1) endete der Schlager der Fußball-Kreisoberliga zwischen den formstarken Teams des TSV Spangenberg und des SC Edermünde.

„Eine Stunde haben wir das Spiel dominiert, danach durch verletzungsbedingte Umstellungen den Faden verloren“, ärgerte sich SCE-Spielertrainer Hannes Alter. Unterm Strich war das Remis aus seiner Sicht ein gerechtes Ergebnis. In der ersten Halbzeit kontrollierte Edermünde noch klar das Geschehen auf dem Kunstrasenplatz in Spangenberg, die Offensive der Gastgeber kam selten zum Abschluss und zu keiner nennenswerten Chance. Pech hatte der SCE, als TSV-Torhüter Felix Bachmann die Großchance von Alter (22.) aus kurzer Distanz zunichte machte. Auf Vorlage von SCE-Kapitän Steffen Koch brachte André Strippel seine Elf verdient in Führung (31.).

Gastgeber beweisen Moral

Da es dem Gast nicht gelang, das Spiel zuzumachen, schlug Spangenberg zurück. Das Team bewies mit Beginn der zweiten Halbzeit Moral und wurde belohnt: Johannes Giese war zur Stelle und traf von der Strafraumgrenze, nach zuvor abgewehrtem Ball von SCE-Torsteher Nico Theiss, zum keineswegs unverdienten Ausgleich (72.). Die Elf um Spielertrainer Boris Bajic beeindruckte nach dem Wechsel durch beherztes Defensivverhalten.

Eng am Mann, unnachgiebig im Zweikampf, ließ die Heimelf seinen spielstarken Kontrahenten nicht mehr zurück kommen. Herausragend: Abwehrchef Philipp Ruppert, der in jeder Situation an der passenden Stelle stand. „Wir mussten auf einige Stammspieler verzichten, haben in der ersten Hälfte kein Pressing hinbekommen“, meinte Bajic. Nach dem Wechsel stellte der TSV von 4-2-3-1 auf 4-1-4-1. Und hatte damit durchaus Erfolg.

Von Bernd Krommes

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