Bilanz

Gudensberg fast überall obenauf in der abgelaufenen Kreisoberliga-Saison

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Mit Köpfchen: Gudensbergs Julian Lauterbach (l.) und Edermündes Torjäger Andre Strippe im Zweikampf. 

Schwalm-Eder. Abwechslungsreich war die Saison in der Fußball-Kreisoberliga. Der FSG Gudensberg gelang mit fünf Punkten Vorsprung vor dem SC Neukirchen die Meisterschaft und somit Durchmarsch von der A-Liga in die Gruppenliga.

Der SV Niedergrenzebach, die FSG Chattengau/Metze und die FSG Eder/Ems über die Abstiegsrelegation müssen den bitteren Gang in die Kreisliga A antreten. Hier die Auffälligkeiten:

Die Umfrage

Die FSG Gudensberg war in der Umfrage unserer Zeitung vor der Saison als einer von fünf Favoriten auf den Aufstieg genannt worden. Ebenso wie Neukirchen, SG Bad Zwesten/Urfftal, SG Immichenhain/Ottrau und SC Edermünde. Und genau diese fünf Teams sind auch oben gelandet.

Die Torjäger

Torschützenkönig ist Dennis Neumann (Bad Zwesten/Urfftal) mit 29 Treffern. Es folgen Tom Siebert (Gudensberg) mit 22, André Strippel (Edermünde) mit 20, Nico Schumann (Beiseförth/Malsfeld) und Marcel Dörrbecker (Neuental/Jesberg) beide mit 18.

Angriff/Abwehr

Meister Gudensberg erzielte im Schnitt drei Tore pro Spiel. Mit 87 Saisontoren stellt die Fröhlich-Elf eine überragende Angriffsreihe. Auch Bad/Zwesten/Urfftal (81), Neukirchen (73) und Neuental/Jesberg (72) bewiesen Offensivstärke. Gudensberg stellt mit 37 Gegentreffern die zweitbeste Verteidigung hinter Vizemeister Neukirchen (32). Knapp ein Gegentor pro Spiel kassierte das Team um die Spielertrainer Niels Kirchner und Steffen Fink also.

Die Aufholjagd

Spangenberg gab nach der Winterpause mächtig Gas, kämpfte sich ran an die vorderen Plätze und wurde Sechster. Acht Siege, sieben Remis stehen 2018 nur zwei Niederlagen gegenüber, nachdem das Team von Trainer Boris Bajic lange Abstiegssorgen hatte.

Das Fairplay

965 Verwarnungen, 47 Ampelkarten und 19 Platzverweise registrierte Staffelleiter Carsten Fröhlich. Spitzensammler bei den Roten Karten war Eder/Ems (4) vor Neukirchen und Beiseförth/Malsfeld (je 3). Die Fair-Play-Wertung führt Immichenhain/Ottrau (Quote 1,13) vor Neuental/Jesberg (1,66) und Wabern II (1,8) an. Schlusslicht ist Beiseförth/Malsfeld (3,96).

Die Dauerbrenner

Insgesamt kamen 519 Fußballer zum Einsatz, von denen Torjäger Dennis Neumann (Bad Zwesten/U.) sowie Defensivspieler Nicolai Jabornig (Edermünde) in allen 30 Partien von der ersten bis zur letzten Minute dabei waren. Den größten Kader stellten Melsungen II (38 Spieler), Spangenberg (37) und Wabern (37). Das wenigste Personal benötigten Chattengau/Metze (22) und Gudensberg (23).

Die Superlative

Vor eigenem Publikum holte Gudensberg 43 von möglichen 45 Zählern. Zusammen mit Bad Zwesten/Urfftal führt der Meister auch die Auswärtstabelle (beide 29) an. In den 240 Begegnungen wurden 965 Tore erzielt. Häufigste Resultate waren das 2:1 (26 Mal) und das 3:2 (17). Die torreichste Partie fand beim 6:6 der SG Ohetal/Frielendorf gegen Eder/Ems statt. Nur sechs Spiele endeten torlos. Die höchsten Heimsiege (je 8:0) landeten Beiseförth/Malsfeld (gegen Spangenberg) und Immichenhain/Ottrau (gegen Chattengau). Den klarsten Auswärtserfolg feierte Bad Zwesten bei Beiseförth/Malsfeld (9:0).

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