Neuling Antrefftal/Wasenberg war eine Bereicherung – Klagholz als Edel-Joker – Zehn Mann immer dabei

Heimstarke Hastrich-Elf führt vieles an

Ganz locker: Edermündes Julian Umbach (links) gegen den Engliser Andreas Kässner. Foto: Kasiewicz

Schwalm-Eder. Mit der SG Immichenhain/Ottrau (61 Punkte, 59:22 Tore) hat die Fußball-Kreisoberliga einen würdigen Meister gefunden. Stark war auch der SC Neukirchen (60, 73:24), dem der Sprung in die Gruppenliga über die Aufstiegsrunde verwehrt blieb. Bitter endete die Saison für die FSG Efze 04 (26, 33:58), Dauerbrenner SG WeWaLeCa (24, 44:61) und die Talentschmiede FSG Gudensberg (24, 36:64), die den Abstieg in die Kreisliga A verarbeiten müssen. Hier die wichtigsten Statistiken der Liga.

Heim und auswärts

Den Grundstein zur Meisterschaft hat die Elf um Spielertrainer Helge Hastrich in Ottrau gelegt. 30 von möglichen 42 Punkten bei 32:10 Toren sind der Bestwert der Klasse. Verfolger Nummer eins ist auch hier der SCN (26, 35:14). Beachtlich: An dritter Stelle folgt Neuling SG Antrefftal/Wasenberg (25, 32:21), der eine Bereicherung darstellt. Vierter ist der TSV Wabern II (24, 27:19). Auswärts punkteten gleich drei Teams besser als Immichenhain/Ottrau daheim: Neukirchen (34, 38:10), die als Favorit gestartet FV FeLoNi (32, 35:13) und die SG selbst (31, 27:12).

Hin- und Rückrunde

Ungeschlagen wurde Immichenhain/Ottrau mit 32 Punkten bei fünf Unentschieden (34:10 Tore) Herbstmeister und erspielte sich somit den entscheidenden Vorsprung auf Neukirchen (26, 31:13) und FeLoNi (25, 31:19). Dicht dran war da noch der TuSpo Guxhagen (23, 28:27), der in der Rückrunde aber deutlich abbaute (11, 23:34). Ähnlich erging es Englis/Kerstenhausen/Arnsbach (erst 21 Zähler, dann nur noch 11). Mit nur acht Punkten war die SG WeWaLeCa praktisch nach der Hinrunde schon abgestiegen. Da halfen doppelt so viele Zähler in der zweiten Saisonhälfte auch nicht mehr.

Fair-Play

Sportlich bleiben und gewinnen war offensichtlich das Motto von Meister Immichenhain/Ottrau. Denn mit einem Quotienten von 1,25 (30 Gelbe Karten, nur ein Platzverweis) führen die Schwälmer auch diese Statistik souverän an. Anständig blieben zudem die SG Englis/Kerstenhausen/Arnsbach (1,96) und der TSV Wabern II (2,03) sowie FeLoNi (2,14), FC Edermünde (2,21), Antrefftal/Wasenberg (2,32) und der SCN (2,39). Mächtig Sperren zu verkraften hatten hingegen Obergrenzebach (3,67), Melsungen II (3,85), FSG Chattengau/Metze (3,92), TSV Spangenberg (3,96) und FSG Efze 04 (4,75).

Dauerbrenner

Gleich zehn Kicker wurden in allen 28 Spielen ihrer Mannschaft eingesetzt. Mit Tobias Zinn, Thomas Szendzielorz, Jan-Niklas Brandner, Arthur Keil und Paul Kozik kommen die Hälfte davon aus Neukirchen. Beständig sind zudem die Spangenberger Nico Schumann, Terence Kluge und Michael Rogler sowie Obergrenzebachs Torjäger Nils Reuter und Antrefftal/Wasenbergs Torwart Johannes Peter. Peter, Szendzielorz und Zinn standen sogar jede Minute auf dem Platz.

Joker

Von in der Liga insgesamt 437 - also knapp 30 Mann pro Verein - eingesetzten Akteure waren Florian Klagholz (16 Einwechselungen, SC Neukirchen), Fabian Jäckel (15, TuSpo Obergrenzebach) und Arnold Weich (15, Neukirchen) offensichtlich eine Bank für ihre Trainer.

Es folgen Marc Philipp Stöhr (13, Antrefftal/Wasenberg), Oemer Elgaz (12, FeLoNi), Tobias Krug (12, TuSpo Guxhagen) sowie Roy Fischer (12, Neukirchen), der zudem auch zusammen mit dem Wernswiger Daniel Kräupl am häufigsten ausgewechselt wurde (16).

Von Sebastian Schmidt

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