Schwache Gudensberger verlieren in Wernswig – Hillebrand kassiert Gelb-Rote Karte

Kecidag eiskalt vom Punkt

Vorbildliche Schusshaltung: Gudensbergs Maximilian Jäger (rechts) zieht ab, Daniel Poltmann (WaWeLaCa) kommt zu spät. Foto: Kasiewicz

Wernswig. Die Hoffnung keimt wieder auf in Wernswig: Durch einen 1:0 (1:0)-Erfolg gegen die FSG Gudensberg feiert die SG WeWaLe/Ca. ihren ersten Sieg seit dem vierten Spieltag und hält den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze.

Dementsprechend groß war die Freude beim Siegtorschützen Tayfur Kecidag, der den einzigen Treffer am heutigen Tag per Elfmeter erzielte (45). Der Analyse des Trainers Frank Ruhland, der seiner Elf „eine gute Leistung mit mangelnder Chancenverwertung“ bescheinigte, fügte Kecidag die Devise für die restliche Spielzeit hinzu: „Wernswig gibt niemals auf“. Dem Strafstoß vorausgegangen war ein Foulspiel von Nico Hillenberg am flinken Daniel Poltmann.

Während der gesamten Begegnung hatten die Platzherren die FSG mit ihrer gut organisierten Defensive um Libero Dennis Mentel im Griff. Lediglich zu Beginn wackelte die SG-Abwehr, als erst Florian Sandin an SG-Schlussmann Michael Biele scheiterte und Pascal Sopps Nachschuss von Christoph Jäger in höchster Not vor der Linie geklärt wurde (8.).

„Ansonsten haben wir heute keine Mittel gegen den Gegner gefunden. Wir wussten, um was es für Wernswig geht aber auf dem Platz haben wir den Kampf nicht angenommen. Unser Blick in der Tabelle geht jetzt wieder nach unten“, sagte FSG-Kapitän Marco Schiavo. Weitere Möglichkeiten seines Teams waren Mangelware. Für die Heimelf hatte Stürmer Viktor Strak die Möglichkeit zur Führung, scheiterte aber an Gäste-Torwart Fabian Finis (18.). Daniel Poltmann köpfte den Ball nach Flanke von Till Otto über das Tor (28.).

Im zweiten Abschnitt standen die Gastgeber tief in der eigenen Hälfte, die Gäste hatten kaum Ideen und spielten in der Vorwärtsbewegung zu viele Fehlpässe. Geschwächt wurde die FSG zudem durch die Gelb-Rote Karte an Nico Hillebrand, die er für einen Schubser gegen Dennis Wipperfeld bekam (64.).

Von Lukas Braun

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