3:2 für SCN: Zwei Treffer von Luca Baum zu wenig für Gastgeber Ohetal/Frielendorf

Klagholz belohnt Neukirchen

Torschützen unter sich: Luca Baum (links) schnürte für die SG Ohetal/Frielendorf einen Doppelpack. Niels Kirchner freute sich über seinen Treffer zum 2:2 und drei Punkte mit dem SC Neukirchen. Foto: Hahn

Welcherod. Kurzweilige Unterhaltung sahen die Zuschauer beim 2:3 (0:2) der Fußball-Kreisoberliga zwischen der SG Ohetal/Frielendorf und dem SC Neukirchen. Nach dem Schlusspfiff fehlte beinahe die Kraft zum Jubeln. Erst nach einigen Minuten des Verschnaufens bildeten Neukirchens Kicker ihren Kreis und feierten mit dem obligatorischen „SCN Olé Olé“, bei dem sich Arnold Weich als Vorsänger betätigte, ihren ersten Auswärtssieg.

„Wir müssen sehr froh sein, denn die SG hat uns in der ersten Halbzeit große Probleme bereitet“, gab SCN-Fachwart Adam Biernacki fairerweise zu. Nach dem Lattenknaller (1.) von Gäste-Stürmer Benedikt Jäckel belauerten sich beide Teams im Mittelfeld. Den Gastgebern gelang es, die starke Offensive Neukirchens zu kontrollieren und waren selbst mit Bällen auf das Sturmduo Werner Wegendt und Luca Baum torgefährlich. Mit einem Volleyschuss aus 20 Metern gelang Baum die Führung (15.). Während die Gäste gute Gelegenheiten (34. Pfostenschuss Jäckel) ausließen, erhöhte Baum nach einer Maß-Flanke von Johann Bast auf 2:0 (44.).

Nach dem Wiederanpfiff machte sich bei Neukirchen die Systemumstellung von 4:3:3 auf 4:4:2 bemerkbar und die Schwälmer wurden immer dominanter. Mit dem Lohn, dass erst Jäckel der Anschlusstreffer gelang (65.), ehe Routinier Niels Kirchner einen Freistoß zum 2:2 verwandelte (72.). „Am Ende ist uns nach großem Kampf die Kraft und Konzentration ausgegangen, der abgezockte SCN wurde von Minute zu Minute dominanter“, sagte SG-Trainer Michael Herwig. Seine Mannschaft versuchte sich hauptsächlich mit Flugbällen. Zielstrebiger war Neukirchen. Florian Klagholz sorgte für das 3:2 (80.). „Die Jungs haben sich in der zweiten Halbzeit zerrissen, wollten das Spiel unbedingt noch umbiegen“, so der glückliche Spielführer.

Von Bernd Krommes

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