Nachbarduell: Neukirchen gewinnt in Schrecksbach und übernimmt Tabellenführung

Kreisoberliga: Klagholz entscheidet Derby

Ist hier einen Schritt schneller: Christian Langhof (links) vom VfB Schrecksbach setzt sich hier vor Alexander Steiner vom SC Neukirchen durch, verlor allerdings am Ende das Derby. Foto: Kasiewicz

Schrecksbach. Sechs Tore, aber nur einen Sieger sahen die 300 Zuschauer im Kreisoberliga-Derby. Der neue Tabellenführer SC Neukirchen siegte beim gastgebenden VfB Schrecksbach 4:2 (0:1) und drehte dabei sogar die Partie.

Denn Marvin Smolka brachte die Hausherren in der zehnten Minute bereits in Führung. Erst nach der Pause wachte die Feit-Elf auf. Daniel Diehl (52.), Marcel Zriki (69.) und zweimal Florian Klagholz (82. und 90.) stellten auf 4:1 um. Das 2:4 von Smolka in der Nachspielzeit war dann nur noch Ergebniskosmetik. Der größte Aufreger in der umkämpften Partie war das 2:1 für Neukirchen, bei dem Zriki im Abseits gestanden haben soll. „Das war der Genickbruch für uns“, sagte VfB-Spielertrainer Christian Langhof.

In der ersten Halbzeit war der Gastgeber tonangebend und belohnte sich in der zehnten Minute mit dem 1:0-Führungstreffer. Langhof steckte den Ball stark auf Smolka durch, der allein vor Gäste-Torhüter Thomas Szendzielorz eiskalt blieb. In der Folge blieb Schrecksbach weiter spielbestimmend, kam aber zu keinen zwingenden Chancen mehr.

Feit stolz auf sein Team

„Unsere erste Halbzeit war schwach, aber wie sich die Jungs dann in der zweiten reingehängt haben, macht mich stolz“, sagte SC-Spielertrainer Tobias Feit. Denn nach dem Wiederanpfiff waren es die Gäste aus Neukirchen, die das Spiel an sich rissen. Schon nach fünf Minuten gab es die erste große Möglichkeit - doch noch war der Innenpfosten im Weg. Nur zwei Minuten später war es dann Daniel Diehl, der den Ball über VfB-Schlussmann Johannes Heipel ins Tor hob.

Nach dem Ausgleich blieb Neukirchen am Drücker und vergab noch einige Chancen. Es dauerte bis zur 69. Minute als Zriki aus stark abseitsverdächtiger Position nach einem langen Pass beim 2:1 die Partie gedreht hatte. In der Folge stellte der VfB um und warf noch einmal alles nach vorne. Die sich daraus ergebenden Räume nutze SC-Stürmer Florian Klagholz zweimal mustergültig und machte den Sack zu. In der Nachspielzeit konnte sich Smolka noch einmal durchsetzen und auf 2:4 verkürzen, doch der Treffer kam zu spät.

Von Moritz Minhöfer

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