Furioses Schwälmer Derby zwischen Schrecksbach und Neukirchen endet 3:3

Kubitzek trifft keck ins Eck

Mann des Tages im Metzenbergstadion: Schrecksbach Tobias Kubitzek (re.), der hier Neukirchens Arnold Weich enteilt. Mit der Nummer 20 von hinten zu sehen ist Sami Tueren. Foto: Kasiewicz

Schrecksbach. Mit einem Paukenschlag endete das Derby der Fußball-Kreisoberliga zwischen dem VfB Schrecksbach und dem SC Neukirchen. Fast hätten sich die Gäste drei Punkte gesichert, doch Tobias Kubitzek hatte etwas dagegen. Mit einem Fallrückzieher in letzter Minute sicherte er dem VfB beim 3:3 (1:2) ein Unentschieden, das von den Gastgebern vor 200 Zuschauern wie ein Sieg gefeiert wurde. „Die Situation war einmalig. Das war wahrscheinlich das schönste Tor meiner Karriere“, freute sich Kubitzek. Dabei ließ sich die VfB-Defensive anfangs viel zu leicht durch einfache Kombinationen vom SCN ausspielen. Per Doppelschlag trafen erst Alexander Hauck (17.) und dann Benedikt Jäckel (22.) - jeweils nach Vorarbeit von Tobias Feit.

„Dann haben wir uns von der Führung blenden lassen und gegen ein kämpfendes Schrecksbach zu wenig entgegengesetzt“, ärgerte sich Gäste-Kapitän Thomas Szendzielorz. Denn die Heimelf kam immer besser zurecht, sodass Michel Bickert nach einer Ecke von Marvin Smolka zum Anschluss traf (42.). Der Ausgleich fiel, weil Tobias Zinn nach einem Schuss von Kubitzek den Ball im Strafraum mit der Hand spielte und Christian Langhof vom Punkt Nerven bewies (77.).

Gerade in seiner besten Phase, schien die VfB-Aufholjagd jäh beendet: Michael Seeger foulte Benedikt Jäckel im Sechzehner und sah die Gelb-Rote Karte. Zwar parierte Elias Fey Zinns Strafstoß, doch Florian Klagholz stellte per Nachschuss die alten Verhältnisse her (81.). Weil aber auch Neukirchens Jan Niklas Brandner Gelb-Rot sah (85.), versuchten es die Platzherren ein letztes Mal: Matthias Hahns langer Ball fand Tobias Kubitzek - und der verdiente Lucky-Punch gelang.

Von Lukas Braun

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