Kreisoberliga: Tabellenführer FV FeLoNi dreht Derby in Guxhagen nach 0:1-Rückstand

Lohne leitet die Wende ein

Torschützen im Zweikampf: Maximilian Lohne (l.), der für die Gäste zweimal traf sowie Edgar Lück, der den TuSpo Guxhagen vor der Pause in Führung gebracht hatte. Foto: Kasiewicz

Guxhagen. Der Tabellenführer wankte, aber er fiel nicht. Mit 3:1 (0:1) gewann der FV FeLoNi sein Nachholspiel in der Kreisoberliga beim TuSpo Guxhagen. „Verdient, weil wir in der ersten Hälfte schon die Besseren waren“, sagte FV-Trainer Armin Rohde.

Womit er trotz des Pausenrückstandes Recht hatte. Auch wenn die Gastgeber durch ihren Besten, Edgar Lück, schon nach zwei Minuten hätten in Führung gehen können. Da legte er sich den Ball zu weit vor, eine Viertelstunde später strich sein Kopfball nur knapp übers Gehäuse. Ehe der Mittelfeldspieler fünf Minuten vor dem Pausenpfiff dann doch noch traf: Mit dem Kopf nach einer Ecke von rechts.

Eine glückliche Führung, denn die besseren Möglichkeiten verzeichnete der Gast. Sebastian Vollgraf scheiterte in der Anfangsphase an André Appel (4.). Turbulent wurde es ab der 27. Minute. Philipp Ostwald, Maximilian Lohne und erneut Vollgraf vergaben beste Gelegenheiten. Einmal lag der Ball nach einer verunglückten Abwehraktion des TuSpo sogar im Tor, weil Ostwald einen Abpraller reaktionsschnell verwertete (29.). Zu Überraschung aller entschied der Schiedsrichter jedoch auf Abseits.

Die Wende leitete nach dem Wechsel eine verunglückte Flanke von Lohne ein, die sich über Appel hinweg zum Ausgleich ins lange Eck senkte (57.). Bis dahin hatte die Guxhagener Hintermannschaft eine gute Partie geliefert. Aber, wie Trainer Uwe Herkt anmerkte: „Durch das Gegentor haben wir für zehn Minuten die Ordnung verloren.“ Was folgerichtig zum 1:2 führte, als Ostwald, nachdem er seinen Gegenspieler überlaufen hatte, überlegt nach innen auf Semir Kurtanovic passte, und der nur noch einschieben musste (64.).

Trotz großer Anstrengung gelang es dem TuSpo nicht mehr, das Spiel zu drehen. Die Entscheidung fiel erst in der Nachspielzeit durch einen Elfmeter von Lohne.

Von Michael Koch

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