Wabern nähert sich nach 2:1 dem rettenden Ufer – Besses Situation spitzt sich zu

Merten mit Torriecher

Laufduell: Waberns Florian Jäger (l.) versucht hier vor Besses Michael Brauns den Ball abzuschirmen. Am Ende feierte die Gruppenliga-Reserve einen glücklichen 2:1-Erfolg. Foto: Kasiewicz

Wabern. Der TSV Wabern II hat sich im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Kreisoberliga weiter Luft verschafft. Durch ein 2:1 (1:0) gegen den in akuter Gefahr schwebenden TSV Besse vergrößerten die Reiherwälder den Abstand auf den Relegationsplatz.

„Es hätte auch unentschieden ausgehen können“, bekannte Trainer Mario Bringmann. Denn nach dem schnellen 1:0 der Gastgeber nach nur zwei Minuten, als Manuel Merten eine scharfe Hereingabe von Philipp Ostwald im Kasten unterbrachte, überboten sich beide Teams an Harmlosigkeit. Bis zur Pause tat sich gar nichts in Richtung der Torräume.

Erst nach dem Wechsel, als Besses Trainer Klaus Nuhn mit Leroy Bawuah frischen Wind brachte und Dennis Kornetzki ins Mittelfeld zurückbeorderte, wurde das Besser Spiel strukturierter. Doch ausgerechnet als die Gäste am Drücker waren und Bawuah aus zehn Metern nur knapp vorbei zielte, war auf der anderen Seite wieder Merten zur Stelle. Diesmal im Anschluss an einen ruhenden Ball: weite Flanke von rechts und den Fuß dazwischen gehalten – 2:0 (62.). „Unsere Tore fielen zu den richtigen Zeitpunkten. Jetzt haben wir endlich das Glück, was uns in der Hinrunde so oft fehlte“, freute sich Bringmann über den Torriecher seines Stürmers.

Spannung kam trotzdem noch einmal auf. Weil Sebastian Opl eine Viertelstunde vor Schluss ansatzlos aus 25 Metern abzog und traf. Danach drückte Besse zwar auf den Ausgleich, kam aber nicht mehr zu zwingenden Möglichkeiten.

„Unser Spiel in der zweiten Hälfte war durchaus in Ordnung, aber der letzte Pass in die Spitze hat uns immer gefehlt“, haderte Nuhn mit der fehlenden Konsequenz in seinem Angriff. Was im harten Abstiegskampf umso schwerer wiegt.

Von Michael Koch

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