Efze verliert das Kellerduell gegen Spangenberg 0:2 – Ciemenga wirkt ratlos

Pfeiffer schnürt Doppelpack

Da fliegt der Rasen durch die Luft: Jakob Grenz vom TSV Spangenberg (unten) mit letztem Einsatz gegen Orhan Cil von Efze 04. Ganz rechts ist Spangenbergs doppelter Torschütze Pascal Pfeiffer zu sehen, ganz links beobachtet Ciro Chiappetti die Szene. Foto: Kasiewicz

Harle. Schwere Zeiten kommen auf die FSG Efze 04 zu. Nicht nur, dass der Tabellen-14. das Kellerduell gegen den Tabellennachbar TSV Spangenberg 0:2 (0:0) verlor, sondern auch, weil die spielerischen Momente bei der Ciemenga-Elf Mangelware waren.

Der ratlos wirkende FSG-Trainer Marek Ciemenga beklagte das Fehlen einiger Stammspieler und musste in der vierten Minute mitansehen, wie Kai Otto nach einer Abwehraktion seines Torwartes verletzt ausschied. „Das hat uns weiter geschwächt, aber wir geben die Hoffnung auf den Klassenerhalt nicht auf“, lautete sein Fazit.

In den ersten 30 Minuten gab es viel Leerlauf auf beiden Seiten. Lange Bälle war das Rezept beider Mannschaften, die gegnerische Abwehr zu überwinden. Ohne Erfolg. In der 31. Minute die erste Möglichkeit für die Gäste. Die Flanke von David Bubenheim verpasste Dennis Bödicker. Auch Michael Küllmer verfehlte das Tor von Christian Hetzel knapp (35.).

Die Gastgeber vergaben kurz vor dem Seitenwechsel ihre größte Möglichkeit in der Begegnung. Johannes Hertels Freistoß konnte FSG-Stürmer Andre Strippel nicht zum Torerfolg ummünzen (40.).

Besser machten es die Liebenbachstädter. Eine Flanke von Nico Schumann versenkte TSV-Co-Trainer Pascal Pfeiffer mit einem wuchtigen Kopfball im Netz des machtlosen FSG-Torwart Hetzel. Pfeiffer avancierte in der 64. Minute zum zweifachen Torschützen seiner Mannschaft. Mit einem platzierten Schuss ließ er Hetzel keine Chance. Das Kellerduell war entschieden, denn die Platzherren bäumten sich nicht gegen die Niederlage auf. Weitere gute Möglichkeiten vergaben die Gäste durch Pfeiffer (76.), Marcel Dücker (77.) und Bubenheim (84.). TSV-Trainer Malte Mehlhorn lobte sein Team: „Nach den schwachen 30 Minuten spielte meine Elf überlegen.“

Von Karl-Heinz Vogt

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