FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz feiert nach 5:0 Aufstieg in die Gruppenliga

Rohde-Elf macht alles klar

Immer her damit: FeLoNi-Spieler Samuel Melake (links) zeigt sich auch in dieser Disziplin treffsicher. Julian Sattelmacher freut sich. Foto: Hahn

Niedervorschütz. Erst nach dem 3:0 in der 75. Minute macht sich langsam Erleichterung auf der Bank des FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz. Klar, die zweite Chance zur Meisterschaft in der Fußball-Kreisoberliga wollte sich die Rohde-Elf nicht entgehen lassen. Und jubelte nach dem 5:0 (1:0) gegen den SV Niedergrenzebach ausgelassen.

„Da fällt jetzt schon ziemlich viel Druck von einem ab“, gestand Rohde nachdem er erst von Champagner und dann auch mit Bier geduscht worden war und dann von seinem Team im neuen Meister-T-Shirt gefeiert und vor Freude in die Luft geschmissen wurde. „Wir haben auch nach der Führung nicht aufgehört zu attackieren. Besonders die Leistung in der zweiten Halbzeit war stark“, lobte der Coach.

Die Gastgeber machten von Beginn an Druck, hatten aber Schwierigkeiten mit den tiefstehenden Gästen, die immer wieder über lange Bälle auf Torjäger Tim Wiegand zu Chancen kamen. Ab der 20. Minute übernahm Felsberg immer mehr die Kontrolle. Kapitän Sebastian Vollgraf brachte mit einer Flanke das erlösende 1:0 auf den Weg. Alexander Müller war der Abnehmer, der den herauseilenden Jan Model im Niedergrenzebacher Tor mit dem Kopf überlupfte (38.).

Nach Wiederanpfiff gab es Chancen auf beiden Seiten, ehe Torhüter Model nach einer Notbremse an Witali Merker die Rote Karte sah. Den fälligen Elfmeter verwandelte Samuel Melake zum 2:0 (64.). Vier Minuten später handelte sich Merker seine zweite Gelbe Karte ein - und auch der FV war fortan nur noch zu zehnt. Allerdings erwies in der selben Aktion SV-Kapitän Rouven Balamagi seinem Team einen Bärendienst und ging wegen Meckerns ebenfalls mit der Gelb-Roten Karte vom Feld. Das machte es der Rohde-Elf leicht, durch Melake (75.), Müller (80.) und den eingewechselten Ibrahim Coku (81.) den Aufstieg nach einem Kantersieg zu feiern.

Von Moritz Minhöfer

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