FSG Gudensberg siegt in Gilsa nach 1:2-Rückstand noch 5:2 und ist nun Spitzenreiter

Siebert wirbelt wunderbar

Ganz lang gemacht: Tim Prüfer (links) fährt hier mit vollem Einsatz Marcel Dörrbecker von der SG Neuental/Jesberg in die Parade. Am Ende feierte der Gudensberger mit seinem Team einen 5:2-Erfolg. Foto: Hahn

Gilsa. „Der Sieg der Gäste geht völlig in Ordnung“, erklärte Claus Heideroth, Trainer der SG Neuental/Jesberg nüchtern nach dem 2:5 (2:2)-Heimniederlage im Hit der Fußball-Kreisoberliga gegen die FSG Gudensberg.

Seine Elf wollte an die zuletzt gezeigte, starke Leistung beim 3:0-Derbysieg in Bad Zwesten anknüpfen. Gegen den Gast sah es aber über weite Strecken ganz und gar nicht danach aus. Im Gegenteil: Das forsche Pressing und schwungvolle Auftreten überrumpelte die Hausherren geradezu. Das 18-jährige Sturmtalent Tom Siebert brachte die Gäste in Führung (20.), Jesbergs Besten, Tobias Wolf, gelang es in der stärksten Phase der Gastgeber die abwechslungsreiche Partie innerhalb von drei Minuten (28., 31.) in eine 2:1-Führung zu drehen. „Nicht gefallen hat mir die Phase, in der wir beide Gegentore bekommen haben, da haben alle einen Schritt zu wenig gemacht. Ganz wichtig daher der Ausgleich noch vor der Pause“, sagte FSG-Trainer Andre Fröhlich.

Gudensberg um den überragenden Spielmacher Matthias Tropmann, stellte auch nach dem Rückstand die Hintermannschaft der Gastgeber vor große Probleme. Zweimal tauchte Tropmann gefährlich im Strafraum des SG-Torhüter Tobias Ziegler auf, ehe er ihm beim dritten Anlauf keine Chance ließ und per Kopf das 2:2 erzielte (43.).

Mit dem schönsten Tor des Tages über das Direktspiel von Tropmann über Carlos Rohmann zu Siebert gelang den Gästen die 3:2-Führung (53.). Die Gastgeber versuchten alles, um den Ausgleich zu erzielen, zeigten sich aber vor dem Tor des 18-jährigen FSG-Torhüters Tom Stieghorst zu harmlos. Abgeklärt war Siebert bei seinem dritten Treffer, der seinem Gegenspieler davonlief, Torhüter Ziegler umkurvte und einschob (80.). Pascal Hillebrand setzte in der Nachspielzeit für die überlegene FSG noch einen drauf.

Von Bernd Krommes

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