MFV-Stürmer trifft in der Nachspielzeit zum 2:2 – FSG lässt zu viele Chancen liegen

Strube ärgert Chattengau

Kampf um den Ball: Chattengau/Metzes Spielertrainer Matthias Tropmann (rechts) verteidigt in dieser Szene das Spielgerät vor Melsungens Marco Strube. Foto: Hahn

Niedenstein. Der Melsunger FV II hat die Siegesserie der FSG Chattengau/Metze in der Fußball-Kreisoberliga beendet. Marco Strube sicherte den Bartenwetzern mit einem Treffer in der Nachspielzeit ein 2:2 (1:1)-Unentschieden.

„Wir sind überglücklich. Der Ausgleich war mehr als verdient“, freute sich Melsungens Trainer Martin Köthe. FSG-Spielertrainer Abdul Abdali hingegen haderte mit den vergebenen Möglichkeiten: „In der zweiten Halbzeit lassen wir zwei hundertprozentige Torchancen liegen und kassieren dann den Ausgleich. Das ist ärgerlich.“

Die Gäste fanden zunächst besser in die Partie, während sich Chattengau/Metze vor allem über die Flügel anfällig zeigte. Melsungens Carlos Michel nutzte die erste Torchance der Partie und traf zum 1:0 (9.). Auch im weiteren Verlauf war die Köthe-Elf die bessere Mannschaft. Umso überraschender, dass FSG-Stürmer Abdali aus kurzer Distanz der Ausgleich gelang (19.).

„Wir mussten uns erst einmal auf den Gegner einstellen, aber dann lief es“, erklärte der Torschütze. Ein Treffer, der den Gastgebern in der Tat Auftrieb gab. Allerdings: Chancen blieben Mangelware. Stattdessen scheiterte Christian Riemenschneider an FSG-Torhüter Björn Schröck (33.).

Nach Wiederanpfiff nutzte der Tabellendritte seine optische Überlegenheit. Spieletrainer Matthias Tropmann traf nach einer Flanke von Tim Griesel unbedrängt vom Elfmeterpunkt zum 2:1 (66.).

Doch die Gäste verzagten nicht. Michel scheiterte an der Latte (78.) und Schröck (87), ehe die Gastgeber die Vorentscheidung auf dem Fuß hatten, als ein Fehler von MFV-Torwart Tim Ellrich folgenlos blieb.

Besser machte es Marco Strube, der FSG-Schlussmann Schröck aus kurzer Distanz zum 2:2 überwand (90+2.). FSG-Verteidiger Jannis Ehrhardt scheiterte im Gegenzug völlig frei an Ellrich. Und auch ein Freistoß kurz vor dem Schlusspfiff von Tropmann verfehlte das Tor knapp.

Von Marcel Glaser

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