Felsberg/Lohre/Niedervorschütz gewinnt Hit in Malsfeld – Ampelkarte für Szaraz

Traumtor von Kurtanovic

Grund zur Freude: Andre Willer (von li.), Sebastian Vollgraf (Nummer 10), Iskan Bozan (verdeckt) und Samuel Melake haben mit Felsberg/Lohre/Niedervorschütz 2:0 gewonnen. Foto: Hedler

Malsfeld. Nach dem Abpfiff der Spitzenbegegnung der Fußball-Kreisoberliga lagen sich die Spieler des FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz glücklich in den Armen. Sie hatten ihren ärgsten Verfolger, die SG Beiseförth/Malsfeld, verdient mit 2:0 (0:0) besiegt und verteidigten die Tabellenführung somit erfolgreich.

Die ersten 20 Minuten verliefen ausgeglichen. Dann nahm die Partie Fahrt auf und die Gäste kamen zu mehreren Chancen. Semir Kurtanovic bediente Sebastian Vollgraf mustergültig, doch dessen Schuss verfehlte das Gehäuse von Pascal Vaupel (22.). Vier Minuten später ließ Ibrahim Coku eine Flanke des agilen Philip Römer verstreichen. Auch der Schuss von Vollgraf stellte Vaupel vor keine große Aufgabe (29.).

Bis dahin verlebte der junge FV-Torwart Islam Elgaz einen ruhigen Nachmittag. Die erste Chance für den Tabellenzweiten kam durch eine Standardsituation. Doch ein Freistoß von Szabolcs Szaraz verfehlte sein Ziel (39.), auch Daniel Simons Kopfball fand den Weg ins Netz nicht (45.).

„Wir waren spielerisch die bessere Mannschaft“, meinte FV-Coach Armin Rohde. „Einziges Manko waren unseren vielen Ballverluste im Mittelfeld.“ Die Überlegenheit wurde in der 56. Minuten mit dem Führungstor belohnt. Mit einem fulminanten Schuss aus 30 Meter traf Kurtanovic - ein Treffer Marke „Tor des Monats“. „Ich stand frei und habe einfach draufgehalten und getroffen“, meinte der glückliche Schütze.

Die Platzherren bäumten sich nach dem Rückstand auf. Doch Szaraz’ Kopfball saß nicht (60.). Für ein Foulspiel an Vitali Merker sah Szarasz die Gelb-Rote Karte (67.). Anschließend nutzte der FV klug seine Überzahl. Coku setzte sich gegen Sandor Molnar durch und setzte per Flachschuss den Schlusspunkt (90.). „Wir haben auf Augenhöhe mit unserem Gegner gespielt“, lobte SG-Trainer Jürgen Lohne sein Team und hatte somit ausnahmsweise eine andere Sicht der Dinge als sein Freund und Kollege Rohde.

Von Karl-Heinz Vogt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.