FSG Chattengau/Metze hat Aufstieg in die Gruppenliga weiter in der eigenen Hand

Tropmann sichert das 1:1

Antrittsstark: Chattengau/Metzes Andre Itter (r.) enteilt hier dem Herleshauser Dennis Stumpf. Foto: Kasiewicz

Niedenstein. Die FSG Chattengau/Metze hat es verpasst, vor eigenem Publikum den Aufstieg in die Fußball-Gruppenliga vorzeitig perfekt zu machen. Vor 350 Zuschauern kamen die Gastgeber gegen die SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. Dennoch hat die FSG weiterhin alle Chancen - wenn sie im letzten Relegationsspiel am Mittwoch bei der SG Höringhausen/Meineringhausen gewinnt.

„Ich bin sehr zufrieden. Wir waren spielerisch die bessere Mannschaft“, freute sich Gästetrainer Werner Heidemüller. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase war die SG nach 14 Minuten in Führung gegangen. Ein Distanzschuss von Hans Fabian Rauschenberg wurde von einem FSG-Verteidiger unhaltbar abgefälscht. „Es ist ärgerlich, dass sie durch so ein Glückstor in Führung gehen“, kommentierte FSG-Spielertrainer Abdali, „Mit dem Ergebnis können wir nicht zufrieden sein.“

In der Folge waren die Gäste die bessere Mannschaft. Die Abdali/Tropmann-Elf erspielte sich kaum Torchancen und agierte zu statisch. Erst gegen Ende der ersten Hälfte fanden die Gastgeber besser ins Spiel. Martin Dietrich traf nach einer Ecke von Abdali nur den Pfosten (35.), dann landete ein Distanzschuss von Tropmann an der Latte. Der Ball sprang Abdali vor der Füße, der bei seinem Treffer jedoch im Abseits stand (41.). Besser machte es Tropmann, der nur wenig später von Abdali klug in Szene gesetzt zum 1:1-Ausgleich traf (44.).

Nach Wiederanpfiff bestimmte Herleshausen die Partie. Ein Kopfball von Marcel Weishaar verfehlte das Tor von Björn Schröck nur knapp (55.). Wenig später rettete FSG-Verteidiger Jannis Ehrhardt in höchster Not gegen Sebastian Braun (61.). Glück hatte FSG-Torhüter Schröck, als ein Distanzschuss von Weishaar nur knapp über das Tor strich (68.).

Stattdessen wachte Chattengau/Metze auf. Tropmann (71.) und Sandro Pignalosa (78.) probierten es aus der Distanz, doch ihre Versuche waren eine leichte Beute für Gäste-Torhüter Silvio Schlenz. Die Entscheidung hatte Tropmann auf dem Fuß, doch der FSG-Spielertrainer traf den Ball nicht richtig. (83.). „Es lag an der Nervosität“, meinte das Trainerduo Tropmann/Abdali. „Unsere jungen Spieler geben alles und hatten Probleme mit dem Druck, gewinnen zu müssen. Aber nun machen wir Mittwoch den Aufstieg klar.“

Von Marcel Glaser

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