TSV Besse feiert Aufstieg dank unbändigem Glauben

Ein unverhoffter Erfolg

Aufsteiger über die Relegation: Der TSV Besse mit (stehend von links): Trainer Klaus Nuhn, Karl-Heinz Garde, Patrick Kornetzki, Dennis Kornetzki, Florian Knauf, Gavin Grünhäuser, Claudio Mari, Patrick Patzer, Oliver Rahm, Nicklas Fischer, Sebastian Dülfer, Michael Brauns, Marvin Lux. (Mittlere Reihe v. links): Walter Otto, Thorsten May, Pepe Steglich, Philipp Köhler, Matthias Macioschek, Tim Garde, (liegend): Martin Jungermann und Janis Hasenkopf. Foto: Hahn

Edermünde. Für Klaus Nuhn, Trainer des A-Ligisten TSV Besse, war es der Triumph einer echten Mannschaft. „Vom Torwart bis zum letzten Spieler hat die Moral und der innere Zusammenhalt gestimmt“, erklärte der Coach den Erfolg seines Teams, das durch einen 3:1-Sieg in der Relegation gegen die SG Bad Zwesten/Urfftal vier Jahre nach dem Abstieg wieder in die Fußball-Kreisoberliga zurückkehrt.

Zu den herausragenden Akteuren des Aufstiegsteams zählt zweifelsohne Torjäger Dennis Kornetzki, der in 27 Einsätzen ebenso häufig traf und zudem 19 Tore vorbereitete. Neben dem Routinier zählen Claudio Mari (7), Tim Garde (6) sowie Janis Hasenkopf und Gavin Grünhäuser (beide 5) zu den besten Torjägern. Daneben zeichnete sich das Team um Torhüter Patrick Patzer durch seine Ausgeglichenheit aus. „Das war unsere große Stärke“, weiß Trainer Nuhn. „Bei Verletzungen haben sich die nachrückenden Spieler nahtlos eingefügt und alles gegeben.“ Der 56-Jährige, der im Sommer eigentlich seine Karriere beenden wollte, wird den Aufsteiger nun auch in der kommenden Saison trainieren.

Dabei war der Aufstieg nicht eingeplant. Das Team startete gut: in den ersten sechs Partien gelangen der Nuhn-Elf fünf Siege, ehe es auf dem eigenen Platz eine 0:4-Packung gegen den TuS Fritzlar hagelte. „Danach folgte ein kleines Tief“, bekennt der Trainer, „doch das haben wir weggesteckt und an uns geglaubt.“ Beim Rückspiel in Fritzlar gelang dem TSV dann auch ein 5:2-Erfolg.

Für die kommende Kreisoberliga-Saison soll die Mannschaft in der Breite weiter verstärkt werden, um den Klassenerhalt zu schaffen. „Das wird eine starke Liga“, ist sich Nuhn sicher.

Von Marcel Glaser

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