Fußball: FV FeLoNi steigt im zweiten Jahr nach Fusion auf - starkes Kollektiv und torgefährlicher Torwart

Weiter entwickelt und verstärkt

Der frischgebackene Meister der Kreisoberliga und Aufsteiger in die Gruppenliga: der FV Felsberg/Lohre/niedervorschütz: (hinten stehend v. l.) Sportlicher Leiter Harald Strack, Physiotherapeut Chris de Rennett, Sportliche Leiter Jürgen Clobes, Sehymus Elgaz, Özden Ögün, Philipp Römer, Alexander Müller, Jan Fennel, Julian Sattelmacher, Ibrahim Coku, Semir Kurtanovic, Betreuer Jürgen Pfannkuch, Trainer Armin Rohde, (unten v. l.) 1. Vorsitzender Hans-Jürgen Heise, Physiotherapeutin Janina Rohde, Efrem Melke, Islam Elgaz, Marcel Clobes, Norman Wienes, Lukas Engler, Sebastian Vollgraf, Witali Merker, (liegend v. l.) Samuel Melake und Ömer Elgaz.

felsberg. Nur zwei Jahre nach dem Zusammenschluss der SG Niedervorschütz/Lohre und des FSC Gensungen/Felsberg zum FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz ist das ausgerufene Ziel erreicht: Der FV ist Meister der Fußball-Kreisoberliga Schwalm-Eder und wird nächste Saison in der Gruppenliga antreten.

„Letzte Saison, als wir den dritten Platz erreichten, war es schon knapp. Wir haben uns in dieser Saison spielerisch weiterentwickelt, personell gut verstärkt und als Team gefunden“, erklärt FV-Coach Armin Rohde das Erfolgsrezept. Dem pflichtet sein Kapitän Sebastian Vollgraf bei: „ Wir haben uns qualitativ deutlich verbessert. Allein Samuel Melake hat uns unheimlich weitergebracht. In der letzten Saison ist uns am Ende die Puste ausgegangen, dieses Jahr hatten wir mehr Luft und sind nicht mehr eingebrochen.“

Trotz vieler Widrigkeiten. So verletzte sich Torjäger Seyhmus Elgaz schwer und zwischenzeitlich fehlten gar alle gelernten Innenverteidiger. „Wir haben keinen Spieler der alle Saisonspiele mitgespielt hat“, beschreibt der FV-Coach das Verletzungspech, das seiner Mannschaft abe letztlich nichts anhaben konnte: „Unsere Spieler sind unglaublich variabel einsetzbar. Mit unserem starken Kollektiv konnten wir vieles kompensieren, obwohl unser Kader insgesamt deutlich zu klein ist.“

Bestes Beispiel für diese Variabilität: Schlussmann Islam Elgaz. Erst nach elf Spielen übernahm der Youngster den Platz vom verletzten Stammtorhüter Marcel Clobes und überzeugte auf Anhieb. „Er ist definitiv die Überraschung der Saison. Er hat uns mehrere Punkte gerettet“, lobt Sebastian Vollgraf den Mitspieler. Dieser überzeugte nicht nur im Tor. Als im Spiel gegen Merzhausen Angreifer fehlten, wechselte Armin Rohde den Schlussmann im Sturm ein und der köpfte prompt zwei Tore.

Dennoch ist klar, dass die Edertaler für die nächste Saison einen breiteren Kader brauchen. „Wir wollen uns punktuell verstärken, aber noch viel wichtiger ist, dass wir das Team zusammenhalten,“ gibt der Aufstiegstrainer die Marschroute vor.

Seine durchaus optimistische Prognose: „Wenn das klappt und Seyhmus Elgaz in der Rückrunde wieder dabei ist, können wir spielerisch gut in der Gruppenliga mithalten.“ Trotzdem bleibt das Saisonziel in der „ersten Saison danach“ bescheiden. „Für uns geht es darum, den Klassenerhalt so schnell wie möglich sicher zu stellen und uns daher möglichst früh ins Mittelfeld abzusetzen.“(mm).

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