SG Antrefftal/Wasenberg beweist gegen SV Niedergrenzebach Moral und siegt 4:2

Wende kommt mit Schwab

Voller Einsatz: Florian Spanknebel (re.), hier vor Benedikt Orth am Ball, und die SG Antrefftal/Wasenberg gewannen im Schwälmer mit 4:2, obwohl sie nach 75 Minuten nach mit 0:2 in Rückstand gewesen waren. Foto: Kasiewicz

Wasenberg. „Wir lagen schon am Boden, haben dann dank einer kämpferischen Leistung das Spiel noch gedreht“, freute SG-Spielertrainer Marco Schwab über den 4:2 (0:0)-Erfolg seiner Mannschaft. Denn bis zur 75. Minute waren er und die SG Antrefftal/Wasenberg noch mit 0:2 im Derby der Fußball-Kreisligaoberliga gegen den SV Niedergrenzebach im Hintertreffen.

Die erste Chance hatte SV-Stürmer Valentin Burri, doch Patrick Seltmann rettete für seinen schon geschlagenen Torwart Johannes Peter (11.). Der zeigte sein Können in der 33. Minute, als er den Kopfball von Paul Günther glänzend parierte. Auch Phillip Topitsch verfehlte freistehend das gegnerische Tor (35.). Auf der Gegenseite traf Sebastian Stöhr per Kopf nur die Querlatte (23.).

Die Gäste suchten weiter ihre Chancen und hatten in der 54. Minute das Glück des Tüchtigen. Topitsch traf den rechten Innenposten, von dort sprang das Leder ins Netz. Nur wenig später schien die Begegnung gelaufen. Rouven Balamagis Freistoß von der Strafraumgrenze schlug unhaltbar für Peter zum 0:2 ins Tor ein (61.).

Und Niedergrenzebach erspielte sich weitere hochkarätige Möglichkeiten bedingt durch häufige Unachtsamkeiten der Platzherren. Peter rettet in höchster Not vor dem freistehenden Topitsch (61.), der wenig später nach genauem Zuspiel von Tim Wiegand das leere Tor verfehlte (66.).

„Wir hatten eine Punkteteilung verdient,“ meinte ein enttäuschter SV-Trainer Tobias Wehrmann. Doch was dann folgte, passiert wohl nur in Derbys. Marco Schwab, der sich vor der Pause selbst eingewechselt hatte, übernahm die Initiative. Sein Eckball brachte den Anschlusstreffer per Kopf durch Sebastian Stöhr (75.). Stöhr erzielte unter unfreiwilliger Mithilfe von SV-Spieler Sebastian Weiher auch den Ausgleich (79.). Der Tabellenachte zeigte nun keine Gegenwehr mehr und Schwab (86.) sowie Staufenberg (90.) setzten die Schlusspunkte.

Von Karl-Heinz Vogt

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