Nuhn-Elf in Wabern zum Siegen verdammt

Wille ist gefragt

Wabern. Es hat etwas von einem Endspiel. Der Tabellenvorletzte TSV Besse muss am Sonntag (13.15 Uhr) bei der Gruppenliga-Reserve vom TSV Wabern in der Fußball-Kreisoberliga antreten - und siegen.

Dass die Heimelf so schnell wie möglich noch sechs Punkte holen will, ist keine Überraschung. Denn dann hätte die Mannschaft von Trainer Mario Bringmann 37 Zähler auf dem Konto - und den Klassenerhalt praktisch in der Tasche. Dass ihr nächster Gegner Besse noch einige Punkte mehr braucht, hat einen einfachen Grund: bisher stehen gerade einmal 20 Punkte auf der Habenseite und der Abstand zum Relegationsplatz beträgt sieben Zähler.

„Besse kämpft um seine letzte Chance, um in der Liga zu bleiben.“ warnt TSV-Trainer Bringmann seine Elf davor, Besse auf die leichte Schulter zu nehmen. „Ich erwarte ein umkämpftes Spiel, bei dem der gewinnen wird, der den größeren Willen an den Tag legt.“ so Bringmann, der weiterhin auf Stürmer Stephan Bergmann und Verteidiger Christoph Bergmann verzichten muss.

Klaus Nuhn, Trainer des TSV Besse, weiß, dass die Stunde geschlagen hat. „Wenn wir noch eine realistische Chance haben wollen, dann zählt nur ein Sieg“ so Nuhn, der sich jedoch der Schwere der Aufgabe gegen die zuletzt starke Waberner Reserve (19 Punkte aus acht Spielen) bewusst ist. (bd)

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