Kreisoberliga: 

Zella/Loshausen nach 0:3 noch 3:3 im Derby gegen Schwalmstadt II

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Abgezogen: Zella/Loshausens Jonas Heck (2. von rechts) prüft hier Schwalmstadts aufmerksamen Torwart Michael Kaminski (unten links). Die Szene beobachten (von links) Sergej Lichonin, Lukas Wahl, Alexander Topitsch und Patrick Friedrich (alle Spvgg), Julian Ide, Jan Philipp Selentschik und Benedikt Lang (alle FCS). 

Was für ein Krimi! Dank einer enormen Leistungssteigerung hat die Spvgg Zella/Loshausen ein verloren geglaubtes Spiel noch aus dem Feuer gerissen.

Nach einem 0:3-Rückstand im Nachbarschaftsderby der Fußball-Kreisoberliga Schwalm-Eder holte der Aufsteiger gegen den 1. FC Schwalmstadt II vor 200 Zuschauern noch ein 3:3 (0:3). Nach 45 Minuten lag die Elf um Spvgg-Spielertrainer Christian Miletzki gegen die junge Gästeelf durch die Tore von Kenan Atas (8.), Leandro Knoch (27.) und Lukas Schwalm (43.) mit 0:3 im Hintertreffen, wobei Schwalmstadt noch höher hätte führen können. Mit vielen individuellen Fehlern machte die Heimelf dem FCS das Tore schießen leicht. Die Mannschaft von FCS-Trainer André Petersohn nutzte die Geschenke konsequent.

Drei Tore in nur zehn Minuten

„Die erste Halbzeit haben wir komplett verschlafen. In der zweiten Halbzeit hat meine Mannschaft tolle Moral gezeigt, aufopferungsvoll gekämpft und sich das Unentschieden verdient“, resümierte Miletzki. Nach dem Wechsel machten die Vereinigten mächtig Dampf, ließen die Gäste so gut wie gar nicht mehr zur Entfaltung kommen und belohnten sich dafür. 

Sergej Lichonin (65./FE), Philipp Kloske (70.) und Patrick Friedrich (74.) schafften den Gleichstand. Der eingewechselte Leon Schultheiss hätte der Spvgg sogar noch in Unterzahl – Florian Schmied sah Gelb/Rot (89.) – den Sieg bescheren können. Sein Kopfball in letzter Minute strich nur knapp über die Stange des von Michael Kaminski gehüteten Gästetors.

„Individuelle Fehler haben uns nach einer überragenden ersten Halbzeit den Sieg gekostet. Hier macht sich die Unerfahrenheit der jungen Truppe bemerkbar“, sagte Petersohn. Schiedsrichter Jan Peter Waletzki hatte mit der Begegnung keinerlei Probleme, zeigte eine tadellose Leistung.

Von Bernd Krommes

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