Kreisoberliga: Immichenhain/Ottrau steigt nach 1:1 in die Gruppenliga auf

Zittern bis zum Schluss

Ausgelassener Jubel beim Aufsteiger: Helge Hastrich (Nr. 8), Spielertrainer der SG Immichenhain/Ottrau stimmt die Welle an, während seine Schüzlinge das Remis in Merzhausen wie einen Sieg feiern. Foto: Hahn

MERZHAUSEN. Die Sektkorken knallten, laute Jubelschreie waren zu hören und ein mehr als erleichterter Trainer der Fußballer vom SG Immichenhain/Ottrau sagte: „Wir wussten, dass es schwer wird. Deswegen bin ich jetzt umso glücklicher, dass der eine Punkt heute reicht“, freute sich Helge Hastrich.

Der Spielertrainer und seine Jungs sind durch das 1:1 (1:1) in Merzhausen in die Gruppenliga aufgestiegen. Mitstreiter SC Neukirchen gewann zwar gegen den FC Edermünde, doch ein Unentschieden reichte der SG zum Aufstieg.

Die dominierende Mannschaft zu Beginn war allerdings die SG Antrefftal/Wasenberg. Lukas Berneburg setzte ein erstes Zeichen mit einem Schuss aus 18 Metern (5.), ehe Sebastian Stöhr SG-Torwart Jonas Korell per Kopfball zu einer Glanzparade zwang (9.). Nur kurze Zeit später köpfte Spielertrainer Marco Schwab nach Flanke von Stöhr nur knapp vorbei (13.).

Kurios, dass wie aus dem Nichts der Führungstreffer für den Aufsteiger fiel: Natürlich kein anderer als Top-Torjäger Sergej Lichonin war der Verantwortliche. Nach scharfer Hereingabe von Tobias Itzenhäuser traf der 24-jährige souverän aus fünf Metern (33.). Direkt nach dem Treffer hatte der Stürmer eine erneute Chance, aber SG-Rückhalt Johannes Peter parierte stark (34.).

Die Heimelf ließ sich vom Tabellenführer jedoch nicht einschüchtern. Zunächst parierte Torwart Korell gegen Berneburg (40.), ehe Schiedsrichterin Sofia Schmittdiel auf Strafstoß für Antrefftal/Wasenberg entschied. Der agile Mittelfeldspieler Stöhr wurde von Jakob Stumpf im Sechzehnmeterraum gefoult. Die Gelegenheit ließ sich Schwab nicht entgehen und verwandelte zum verdienten 1:1-Ausgleich (45.).

Auch in der zweiten Hälfte verlangte die Heimmannschaft vor 250 Zuschauern der SG Immichenhain/Ottrau alles ab. Die Jungs von Spielertrainer Marco Schwab kämpften bis zur Schlussminute. Schwab selbst hatte kurz vor Schluss sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß, doch Ottraus Rückhalt Korell parierte erneut glänzend und hielt somit das wichtige Unentschieden fest (85.). „Wir haben in der Rückserie kein Spiel verloren und genau daran wollen wir nächste Saison anknüpfen“, schaute zuversichtlich Schwab in die Zukunft.

Von Cora Zinn

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