Was war da denn los? Ohetal/Frielendorf und Eder/Ems liefern sich ein Spektakel

Zwölf Tore – kein Sieger

Hier ist das 5:6 gefallen: Ohetal/Frielendorfs Luca Baum (Nummer 12, verdeckt) überwindet Eder/Ems-Torwart Christoph Blum und jubelt über den Anschlusstreffer, den (von links) Marcel Kentel, Nils Schnettler und Sascha Hanse nicht verhindern konnten. Foto: Kasiewicz

Welcherod. Es war Zufall, dass sich die Wege der beiden dreifachen Torschützen Dominic Thomas (SG Ohetal/Frielendorf) und Julian Bachmann (FSG Eder/Ems) nach Spielschluss zum gegenseitigen Handschlag kreuzten. Kein Zufall dagegen war das seltene Spielergebnis von 6:6 (4:4) zwischen den beiden Aufsteigern zur Fußball-Kreisoberliga. Dabei führten die Hausherren mit 3:1 und glichen in den letzten Minuten noch einen 4:6-Rückstand aus.

Was war da denn los? Am Tag des offenen Tores in Welcherod waren die Akteure beider Teams ganz auf Offensive fixiert, wurden die Abwehraufgaben zumeist nur recht halbherzig angenommen. So stand es nach 13 Minuten bereits 2:1 nach den Treffern von Dimitri Lavrentev (FSG) sowie Dominic Thomas und Manuel Knott (SG). Thomas’ zweiter Streich führte zum 3:1 (28.), Bachmanns Doppelpack zum 3:3 (31., 37.). Die erneute Führung der Gäste durch Marcel Kentel (43.) glich Dennis Hempeler noch vor der Pause zum 4:4 aus (45.).

Erst zum Finale hatten beide Mannschaften ihre Zurückhaltung wieder aufgegeben. Timo Appel brachte mit dem 4:5 seine Farben zum dritten Mal in Führung (75.). Nach Bachmanns drittem Treffer zum 4:6 (77.) schien die Partie zugunsten der Kördel-Elf entschieden. Mit toller Moral auftretend erzielte das Team von SG-Trainer Michael Herwig jedoch noch das 5:6 durch Luca Baum (85.) sowie den 6:6-Ausgleich. Dominic Thomas hatte zum dritten Mal zugeschlagen (90.).

„Ich denke, der Punkt geht in Ordnung“, freute sich der Torjäger über das späte Unentschieden. Julian Bachmann war dagegen die gute Laune vergangen: „Nein, ein Zähler geht heute nicht in Ordnung. Dieses Spiel hätten wir siegreich über die Zeit schaukeln müssen“. Eine Begegnung, die schon früh erkennen ließ, dass beide Klubs eine Bereicherung für diese Liga sind.

Von Bernd Knauff

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