Ein "Finale" im Abstiegskampf steht in Helmighausen an

Vöhls Torjäger Davin Stadtler jubelt hier über das 6:0 gegen Willingen II. Ob ihm gegen den Spitzenreiter ein Tor gelingt? Foto:  nh

Korbach. Fernduell im Titelrennen, das Kellerderby und wichtige Positionskämpfe - der Spieltag in der Fußball-Kreisoberliga Waldeck, der komplett schon am Samstag über die Bühne geht, verspricht Spannung und Dramatik. Zum Beispiel in Helmighausen, wenn die Rote-Land-Elf als Schlusslicht den vier Zähler besseren Vorletzten SV Freienhagen/Sachsenhausen zum „Finale“ um direkten Abstieg und Relegationsplatz empfängt.

Derweil erscheint Tabellenführer VfR Volkmarsen bei der SG Vöhl/Basdorf/Vöhl ein Stück weniger gefährdet als Verfolger SG Höringhausen/Meineringhausen, der den Gang zur FSG Eder-bringhausen/Buchenberg vor der Brust hat.

Ederbringhausen/Buchenberg (7.) - Höringhausen/Mein. (2./Hinspiel 1:3). Bei der kampfstarken FSG hängen auch für den Tabellenzweiten die Trauben hoch. Dabei ist ein „Dreier“ fast ein Muss, soll im Titelkampf nicht eine Vorentscheidung zugunsten von Volkmarsen fallen. Gleichzeitig gilt es, den Relegationsplatz abzusichern. Für Mario Amert, Trainer der Gastgeber, ist die Saison derweil schon gelaufen, er positioniert sich schon Richtung neuer Runde. „Aber wir wollen schon noch ein paar Spiele gewinnen, vor allem gegen die, die da oben stehen“, verspricht er harte Gegenwehr, zumal auch noch Volkmarsen seine Visitenkarte abgibt. „Am Samstag nach dem Spiel haben wir eine Tanzveranstaltung, und mit einem Sieg lässt sich immer besser feiern, als mit einer Niederlage“, fügt Amert schmunzelnd an.

Berndorf (3.) - Adorf/Vasbeck (8./2:0). Die jüngste Niederlage des TSV in Rattlar kam überraschend, war aber auch verdient. Damit wurde etwas der Anschluss an Rang zwei verpasst. Die Gäste, selbst nur vier Zähler hinter den Berndorfern, können völlig frei aufspielen, mit einem Erfolg gar noch selbst den dritten Rang ins Visier nehmen und ihrem scheidenden Trainer Toni Martins den Abschied noch mehr versüßen.

Rhoden/Schmillingh. (4.) - SG Edertal (9./2:0). Die einzige Partie, die losgelöst von Auf- oder Abstiegsfragen stattfindet. Die Heim-Elf hat ihre Mini-Krise überstanden und das Tor wieder getroffen, die Gäste punkten aber auch munter weiter.

Helmigh./Hesp./Neu. (14.) - Freienhagen/Sa. (13./3:2). 15 Punkte sind noch zu vergeben und alles ist möglich. Im direkten Duell der beiden Kellerkinder kann es aber eine Vorentscheidung geben. Stellt sich die Frage, wer am Ende fröhlicher in den Mai tanzen kann. „Wir geben uns noch nicht auf“, sagt SG-Trainer Uli Halbach vor der Partie in Helmighausen. „Die Mannschaft lebt und unser Ziel ist, das Spiel zu gewinnen. Dazu werden wir alle mobilisieren und alles möglich machen, dass unser Ziel erreicht wird.“ Halbach weiß, dass es die letzte Chance ist, vielleicht noch den Relegationsplatz von den Gästen zu übernehmen. „Wenn wir gewinnen, sind wir wieder dran, wenn wir aber verlieren, sind wir wohl weg.“

Eintracht Edertal (5.) - BG Korbach (11./2:2). Für die ambitionierte Eintracht ist der Aufstiegszug nach der jüngsten Niederlage abgefahren, es gilt, die Runde gut abzuschließen. Die Blau-Gelben hingegen sind noch nicht frei von Sorgen, ein Remis wie im Hinspiel käme ihnen recht.

Münden/Goddelsheim (6.) - Willingen II (12./0:0). Nach drei Siegen in Folge mussten die Lichtenfelser zuletzt ein Remis hinnehmen und sind nun auch gegen Willingen II gefordert. Die geben sich kämpferisch und haben zuletzt dem TSV Berndorf alle drei Punkte abgeluchst. Die Verbandsliga-Reserve hofft die sechs Punkte Vorsprung auf den ungeliebten Relegationsplatz ausbauen zu können.

Vöhl/Basdorf/Werbet. (10.) - Volkmarsen (1./0:9). Die Gastgeber sind wohl dank der guten Ergebnisse in 2016, zuletzt ein wichtiges 3:3 bei BG Korbach, auf der sicheren Seite der Tabelle angekommen. Der Gast aus Volkmarsen geht jedoch als Favorit ins Rennen, die Steilvorlage durch den Punktverlust des Konkurrenten „Hö/Mei“ wollen sie nutzen. (red)

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