Weggang von Torjäger Danny Nickel tut Kreisoberligist VfR Wickenrode recht weh

Alkin soll Lücke schließen

Ehrgeizige Ziele: VfR Wickenrodes Trainer Stefan Koch (links) und Spartenleiter Frank Lichte (rechts) mit vier der neuen Spieler der ersten Mannschaft. Neben Koch von links: Christoph Gunkel, Kim Adenbeck, Andreas Arnold und Emre Alkin. Foto: eki

Wickenrode. 20 Tore erzielte Goalgetter Danny Nickel für die SG Wickenrode/Helsa (jetzt VfR Wickenrode) in der abgelaufenen Saison und war damit zweitbester Schütze in der Fußball-Kreisoberliga. Nach drei Spielzeiten im Nachbarort ist nun Schluss, Nickel stürmt künftig wieder für seinen Heimatclub FC Großalmerode.

„Natürlich tut uns der Weggang von Danny weh. Wir müssen nun in der Offensive etwas basteln“, sagt VfR-Trainer Stefan Koch. Ein Nachfolger von Danny Nickel scheint aber schon gefunden. Der heißt Emre Alkin, spielte zuletzt bei SBV Kassel, bringt aber schon Gruppenliga-Erfahrung im Trikot von Bosporus Kassel mit. „Sicherlich kann er die entstandene Lücke im Sturmzentrum nicht gleich schließen, doch mit ihm und Dennis Reinbold haben wir ganz schnelle Flügelstürmer“, meint der VfR-Coach.

Und auch im Zentrum hat Stefan Koch zumindest für die Heimspiele eine Lösung gefunden. Abwehrspieler Selcuk Guerleyen stürmt künftig in vorderster Front und zeigte seine Torgefährlichkeit schon in mehreren Testspielen. „Zumindest bei den Spielen in Wickenrode ist dies eine echte Alternative, in Auswärtsspielen soll Selcuk aber die Hintermannschaft stabilisieren“, so Koch.

Trainer als Bastelkönig

Überhaupt muss der VfR-Coach wieder seine Künste als Bastelkönig unter Beweis stellen. Mit Patrick Krauss und Thomas Kühn haben den VfR weitere Kicker in Richtung Großalmerode verlassen, dafür tauchen aber gleich zwölf neue Namen im vorläufigen Kader auf.

Weniger Gegentore

Das Niveau für die Kreisoberliga bringen sicherlich nicht alle mit, doch Stefan Koch und auch Spartenleiter Frank Lichte sind vor der neuen Serie beide guter Dinge. Andreas Arnold wechselte von der SG Dennhausen/Dörnhagen zum VfR und ist ein starker Außenverteidiger auf der linken Seite, auch Neuzugang Francesco Pfaff kann schnell den Sprung an die Seite von Defensivmann Norman Thoms schaffen. „Dies ist auch wichtig, denn zuletzt haben wir einfach zu viele Tore kassiert“, erklärt Wickenrodes Trainer.

Außerdem baut man beim VfR auf die Erfahrung von Leon und Luigj Palushay, die von BC Sport bzw. Hermannia Kassel wechselten. Vor der neuen Runde ist man in Wickenrode also nicht bange. „Nicht zuletzt aufgrund der neuen Zusammensetzung der Kreisoberliga mit zwei Absteigern und drei Aufsteigern sollten wir nicht unter Druck geraten. Ein einstelliger Tabellenrang ist sicherlich drin, gern möchte ich Platz sieben aus der abgelaufenen Runde aber noch verbessern“, sagt Koch. Und Spartenleiter Frank Lichte ergänzt: „Gern möchten wir auch wieder die sogenannten Favoriten wie zuletzt etwa den Lichtenauer FV und den FC Großalmerode ärgern“.

Und einen Wunsch hat VfR-Trainer Stefan Koch auch: „Hoffentlich bleiben wir diesmal von ernsthaften Verletzungen verschont. Die haben uns in der Vergangenheit immer zurückgeworfen“. (eki)

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