1:1 - SG Wickenrode/Helsa holt einen Punkt beim Kreisoberliga-Titelaspiranten

Aufsteiger trotzt dem LFV

Abgezogen: Zum Schuss kommt hier SG Wickenrode/Helsas Mittelfeldspieler Benjamin Nickel (links) gegen Lichtenaus Verteidiger Lukas Dickel. Im Hintergrund Florian Meister vom LFV. Foto: eki

Hessisch Lichtenau. Die Generalprobe vor dem großen Duell beim SV Reichensachsen gelang dem Lichtenauer FV gestern Abend nicht ganz. Vor 150 Zuschauern kamen die Gastgeber auf dem Sportplatz an der Heinrichrichstraße nicht über ein 1:1 (1:1)-Unentschieden gegen Kreisoberliga-Aufsteiger SG Wickenrode/Helsa hinaus.

„Trotz einer klaren Steigerung in der zweiten Halbzeit haben wir einfach kein Loch mehr in der gegnerischen Abwehr gefunden“, sagte LFV-Coach Sead Hadzic. Nach dem Wechsel stürmte nur noch der Titelaspirant, doch die sich mit Mann und Maus vor dem eigenen Kasten zur Wehr setzende Spielgemeinschaft hielt den Punkt mit einer Energieleistung fest. „Immerhin haben mir mehrere Stammspieler gefehlt. Unter diesen Voraussetzungen ist das ein tolles Ergebnis für uns“, meinte SG-Coach Stefan Koch.

Dabei lief in der Anfangsphase alles nach Wunsch für die Hausherren und deren Fans. Nicht einmal fünf Runden hatte der Sekundenzeiger nach dem Anpfiff gedreht, da befand sich Lichtenaus Torjäger Kai Simon wieder einmal auf Gratulations-Empfängertour. Zum elften Mal in dieser Saison hatte er zugeschlagen, erzielte die 1:0-Führung und nahm dann wie üblich die Glückwünsche seiner beiden Trainer Hadzic und Erkan Kilci an der Seitenlinie entgegen.

Mit der reiferen Spielanlage kontrollierten die Platzherren das Geschehen, dennoch war Hadzic mit der Leistung seiner Elf zunächst nicht zufrieden. Im LFV-Spiel fehlten einfach die Bilderbuchkombinationen aus den beiden ersten Heimpartien und letztlich auch die großen Chancen.

Große Möglichkeiten gab es aber auch auf der Gegenseite nicht. Die SG suchte Goalgetter Danny Nickel immer wieder mit langen Bällen in Szene zu setzen, doch der hatte in Waldemar Driegert einen aufmerksamen Bewacher. Erst nach 32 Minuten wurde Michael Seitz im Lichtenauer Kasten nach einem Schuss von Kasprzyk von der Strafraumgrenze erstmals geprüft. Zehn Minuten später fiel dann der Ausgleich wie aus heiterem Himmel. Kasprzyk stand goldrichtig, nachdem ein Schuss von Danny Nickel abgeblockt worden war und überwand Seitz mit einem platzierten Flachschuss ins rechte Eck.

Nach dem Wiederanpfiff spielte sich das Geschehen meist in der Hälfte der Gäste ab. Gedeck und Simon hatten für den LFV noch Chancen, doch richtig Zwingendes kam nicht heraus.

Lichtenauer FV: Seitz - Elevli, Dickel, Driegert, El Habachi - Calisir, Hein, Meister, Wegendt, Gedeck - Simon. - Ergänzung: Yilmaz, Schneider, Polat, Christl.

SG Wickenrode/Helsa: Koch - Pondruff, Krauss, Thoms, Schulz - B. Nickel, Rasch, Schröder, Schade - D.  Nickel, Kasprzyk. - Ergänzung. Boneshta, Rohland, Gunkel, Hanel, Hofmann.

Tore: 1:0 Simon (5.), 1:1 Kasprzyk (42.). - SR: Weigel (Kassel). - Z: 150.

Kreisliga A

Nach zwei Pflichtspielniederlagen hatte Aufsteiger TSG Eschenstruth gestern Abend in der Kreisliga A wieder ein Erfolgserlebnis und feierte mit dem 1:0 (1:0) gegen den Tabellendritten FC Großalmerode bereits den dritten Saisonsieg.

Neuzugang Dennis Marställer aus Kaufungen war der Schütze des goldenen Tores. Im Nachsetzen war er drei Minuten vor der Pause erfolgreich, nachdem er im ersten Versuch noch an FC-Schlussmann Daniel Gude gescheitert war. (eki)

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