Fußball-Kreisoberliga: Klei./Hun./Doh. erwartet Lichtenau / Meißner im Kellerduell gegen Hopfelde-Hollstein

Zum Auftakt gleich zwei Derbys

Es geht wieder los: Waldemar Driegert (li.) und der Lichtenauer FV müssen beim Drittletzten in Hundelshausen antreten, die TSG Fürstenhagen um Domenic Appel (re.) erwartet Wehretal. Foto: Walle

Witzenhausen. Nach dreieinhalb Monaten Pause legen die Vereine in der Kreisoberliga wieder los. Und zum Auftakt nach der Winterpause dürfen sich die Fußballfans gleich auf zwei Derbys freuen. Bereits am Samstag (15 Uhr) erwartet die SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach den Lichtenauer FV. Am Sonntag trifft die SG Meißner auf die SV Hopfelde-Hollstein. Der TSG Fürstenhagen erwartet die SG Wehretal und die SG Werratal muss bei der SG Herleshausen/Nr./Ug. antreten (alle Sonntag, 15 Uhr).

Die Partie zwischen Klei./Hun./Doh. und dem LFV ist ein ungleiches Duell. Während die Gastgeber als Drittletzter immerhin elf Punkte Vorsprung auf den Vorletzten Meißner haben, peilen die Gäste den Aufstieg in die Gruppenliga an. Als Tabellendritter mit fünf Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Reichensachsen und drei Zähler Differenz zum Zweiten Weidenhausen II rechnet sich LFV-Coach Stefan Möller noch gute Chancen auf den Durchmarsch aus. „Bislang haben diese beiden Teams in der Rückrunde immer geschwächelt. Bei uns ist jeder heiß, alle wollen spielen. Und wir wollen am Samstag die ersten drei Punkte für den Aufstieg holen.“

In der Vorrunde fertigte der LFV die SG Klei./Hun./Doh. mit 7:0 ab. Doch beim Drittletzten hat sich in der Winterpause personell einiges getan. Gleich fünf neue Spieler kamen, darunter auch Rene Weska. Der stürmte einst für den Oberligisten Eintracht Northeim und für Sparta Göttingen in der Landesliga. „Rene Weska soll unsere Offensive auf Vordermann bringen. Im Angriff hatten wir in der Vorrunde Probleme. Wir müssen die Neuen schnell integrieren. Aber ich hätte mir als Auftaktgegner einen leichteren Kontrahenten als Lichtenau gewünscht“, sagt Trainer Thomas Schill.

Im zweiten Derby könnte dagegen eine Serie reißen. Denn wenn die SG Meißner den Gruppenliga-Absteiger Hopfelde-Hollstein erwartet, dann treffen die einzigen beiden sieglosen Teams der Liga aufeinander. In der Vorrunde trennten sich die beiden Teams torlos – mehr Kellerduell zum Auftakt nach der Winterpause geht deshalb nicht.

Meißner holte in der Vorrunde drei Punkte, kassierte mit 85 Gegentreffern die meisten Tore der Liga. Norbert Toby soll das Team vor dem Abstieg retten. Toby ist Nachfolger des zurückgetretenen Fred Eyrich. Trainer Udo Möller holte mit dem Gruppenliga-Absteiger nur zwei Zähler. Besonders dramatisch: In 17 Partien erzielte Hopfelde-Hollstein gerade mal fünf Treffer.

Zumindest um einen Rang kann sich in der Tabelle die TSG Fürstenhagen mit einem Sieg über Wehretal verbessern. In der Vorrunde gewann die TSG von Trainer Uwe Dippel dieses Duell mit 2:1. Schwieriger dürfte die Aufgabe für die SG Werratal um Trainer Dieter Berg bei der SG Herleshausen/N./U. werden. Der aktuelle Viertletzte Werratal feierte in der Hinrunde gegen diesen Gegner zwar einen 3:1-Erfolg, hat mittlerweile in der Tabelle aber 14 Punkte Rückstand auf den Tabellenfünften. (raw)

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