Großalmerode will mit eingespieltem Team in der Fußball-Kreisoberliga wieder eine gute Rolle spielen

Beim FC ist die Mannschaft der Star

Ambitioniert: Eingerahmt wird FC Großalmerodes Trainer Osman Duygu von Marcel Spangenberg (hinten links) und Tim Behnke, die beide den Sprung in die Elf des Jahres schafften. Vorn von links die beiden Youngster Till Goebel und Ray Vogel. Foto: eki

Großalmerode. Der FC Großalmerode, wer denn sonst? In der Fußball-Kreisoberliga sind die Tonstädter nach Einschätzung der gesamten Konkurrenz einer der ganz großen Favoriten auf den Meistertitel.

„Die hohe Meinung der anderen Mannschaften ehrt uns natürlich, doch es muss schon alles passen, um eine ähnlich gute Rolle wie in der vergangenen Saison spielen zu können“, sagt Trainer Osman Duygu. Nur den beiden Gruppenliga-Aufsteigern SV Reichensachsen und SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund mussten die Tonstädter als Tabellendritter den Vortritt lassen. Die verpasste Vizemeisterschaft und Relegationsrunde wurmt die FC-Kicker noch heute ein bisschen, zumal gegen Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund beide Spiele gewonnen wurden.

Das ist aber Vergangenheit. Nun unternehmen Osman Duygu und seine Schützlinge einen erneuten Anlauf und wollen bei der Vergabe der Meisterschaft ein gehöriges Wort mitreden. Bei dieser Zielsetzung hat sich das Gesicht der Mannschaft im Vergleich zur zurückliegenden Spielzeit kaum verändert. „Wir haben Gespräche mit mehreren Spielern geführt, denn einen weiteren Stürmer hätten wir gut gebrauchen können“, sagt Duygu. Aus dem Wechsel von Kevin Christl (vom Lichtenauer FV zum TSV Waldkappel) und von Maciej Goebel (bleibt beim TSG Fürstenhagen) wurde aber ebenso nichts wie dem von anderen Akteuren.

Kleiner Kader

Somit ruhen die Hoffnungen des Fußballclubs auf dem bisherigen Kader, der durch die Youngster Ray Vogel und Till Goebel ergänzt wird. „Dieser ist nicht allzu groß, deshalb können uns Verletzungen oder rote Karten schon einen Strich durch die Rechnung machen“, so Duygu.

Beim Titelaspiranten ist auch in der kommenden Serie die Mannschaft der Star. Es gibt keinen Neid unter den Spielern. Jeder will zum Erfolg beitragen und stellt sich in den Dienst des gesamten Teams“, erklärt Duygu.

Großalmerodes Coach setzt auch darauf, dass seine eingespielte Truppe in dieser Hinsicht gewisse Vorteile gegenüber der Konkurrenz hat.

„Ein Selbstläufer wird der Kreisoberliga-Titelgewinn für keine Mannschaft, vielmehr ist mit vielen Überraschungen zu rechnen“, glaubt Duygu. Und: „Für mich ist diese Klasse so ausgeglichen besetzt wie lange nicht mehr“.

Die SG Sontra ist für den FC-Coach somit längst nicht der einzige ernsthafte Rivale, auch Teams wie der TSG Bad Sooden-Allendorf, SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach, Lichtenauer FV, TSG Fürstenhagen und SG Wickenrode/Helsa traut Duygu einiges zu. Zum Pokalauftakt daheim gegen Hopfelde/Hollstein/Walburg und in den beiden ersten Pflichtspielen am 7. August gegen Wellerode und eine Woche später beim SC Niederhone ist Urlauber Osman Duygu nicht dabei und wird durch Co-Trainer Markus Spannaus vertreten. (eki)

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