Fußball-Kreisoberliga: SG Werratal erwartet die SG Herleshausen zum Spitzenspiel

Berg-Elf peilt Platz zwei an

Doppeltorschütze in Aktion: Karl Heinz Wegendt (re., gegen Daniel Dilchert von der SG Pfaffenbachtal/Schemmergrund) muss mit seinem LFV am Sonntag in Niederhone antreten. Foto: Walle

Witzenhausen. Das Spitzenspiel des elften Spieltags in der Fußball-Kreisoberliga steigt in Wendershausen: Dort trifft am Sonntag der Tabellendritte Werratal auf den Zweiten Herleshausen. Bereits am Samstag erwartet die TSG in Bad Sooden-Allendorf den Gruppenliga-Absteiger aus Großalmerode.

TSG Bad Sooden-Allendorf - FC Großalmerode (Sa.,15 Uhr). Beide Teams sind in Torlaune. Die TSG feierte zuletzt einen 4:0-Erfolg in Wehretal, Großalmerode fertigte Wanfried sensationell mit 10:0 ab. Und dennoch könnte die Ausgangslage vor diesem Duell kaum unterschiedlicher sein. TSG-Coach Jörg Immig kann wieder auf Schindewolf, Hebaum und Zindel bauen. Dagegen muss FCG-Coach Osman Duygu im Vergleich zum vergangenen Sonntag auf Christl, Eichler und Rycka verzichten. „Wir können eigentlich nie mit der Elf aus der Vorwoche spielen“, bemängelt Großalmerodes Trainer, der dennoch auf eine couragierte Leistung seiner Elf setzt. Optimistisch ist aber auch sein Gegenüber. „Wir spielen in Bestbesetzung und wären eventuell schon mit einem Punkt zufrieden. Aber gegen diesen starken Gegner brauchen wir eine stabile Abwehr“, betont Immig.

SG Werratal - SG Herleshausen/N./U. (So., 15 Uhr). Den ungeahnten Höhenflug genießen die Werrataler in vollen Zügen. „Im Moment läuft es gut. Wir sind Dritter und die Stimmung ist gut. Und jetzt kehren auch noch Verteidiger Kevin Fischer sowie die Mittelfeldspieler Tizian Rode und Bastian Bielefeld in den Kader zurück“, sagt Trainer Dieter Berg. Die Gäste stehen nur zwei Punkte vor der SG, zählen aber nicht gerade zu den Lieblingsgegnern, wie Berg erklärt. „Die spielen sehr körperbetont, oft am Rande des Erlaubten. Darauf werden wir uns einstellen.“ In der vergangenen Saison kassierte die SGW gegen Herleshausen zwei Niederlagen.

TSG Fürstenhagen - SG Klei./Hun./Doh. (So., 15 Uhr). Zehn ihrer elf Punkte hat die TSG in Heimspielen geholt. „Die SG hat sich gesteigert. Und mit Schinzel und Weska haben sie zwei gefährliche Offensivspieler. Mit unserem Domenic Appel zählen die beiden zu den besten Stürmern der Liga“, sagt TSG-Trainer Uwe Dippel, der auf Siebert und Bennemann verzichten muss.

SG Sontra - SG Meißner (So., 15 Uhr). Gegen Niederhone gab es den ersten Sieg, den Schwung aus diesem Spiel will Meißner nun mit nach Sontra nehmen. „Wir sind dort nicht chancenlos, wollen deshalb etwas holen“, fordert Trainer Norbert Toby.

SC Niederhone - Lichtenauer FV (So., 15 Uhr). „Ohne Abwehr geht es nicht. Das hat jetzt jeder noch einmal deutlich gesehen“, sagt der verletzte LFV-Spielertrainer Sead Hadzic mit Blick zurück auf das 4:4 gegen Pfaffenbachtal. Bittere Abwehrpatzer für den LFV, der weiter im Tabellenmittelfeld feststeckt. Dabei könnte es so einfach sein. „Ich habe meinen Spielern erklärt, dass sie einfach nur zu Null spielen müssen, dann gewinnen wir. Ein Tor schießen wir immer. Wenn Kai Simon aufläuft, dann trifft er auch“, sagt Hadzic über seinen Stürmer, der in neun Spielen 17 Treffer erzielte. Gut für den LFV, dass Kapitän und Abwehrchef Waldemar Driegert nach überstandener Schulterverletzung in die Startelf zurückkehren wird. „Er soll für Stabilität sorgen“, sagt Hadzic.

VfL Wanfried - SG Wickenrode/Helsa (So., 15 Uhr). Im Kellerduell zwischen dem Viertletzten und dem Vorletzten treffen zwei angeschlagene Teams aufeinander. „Wir müssen jetzt endlich mal punkten. Ich hoffe auf einen Goldenen Oktober für uns“, sagt SG-Trainer Stefan Koch. Gürleyen nach Rotsperre und Benjamin Nickel kehren in den Kader zurück. (raw)

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