Chancen, aber keine Tore

Kreisoberliga: Großalmerode mit Interimscoach Ludolph 0:0 gegen Werratal

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Keine Hürde: Im Duell der Tabellennachbarn setzte sich der SSV Witzenhausen um den zweifachen Torschützen Kai Simon (re.) gegen den TSV Waldkappel um Sören Nell mit 4:0 durch. 

Witzenhausen. Am 15. Spieltag in der Fußball-Kreisoberliga fiel nur die Partie zwischen Schlusslicht SG Meißner und der SG Sontra den Witterungsbedingungen zum Opfer.

Bereits am Samstag feierte Aufsteiger Witzenhausen einen deutlichen Heimsieg über Waldkappel. Am Sonntag kam Großalmerode gegen Werratal nicht über ein torloses Remis hinaus. Bad Sooden-Allendorf feierte einen 4:2-Erfolg in Niederhone und Lichtenau kassierte eine 1:2-Niederlage in Herleshausen.

SSV Witzenhausen - TSV Waldkappel 4:0 (2:0)

In der ersten Hälfte sah es noch nicht nach einem klaren Sieg der Gastgeber aus. Vor allem deshalb, weil der SSV im Spielaufbau oft zu umständlich agierte und die wenigen Chancen nicht nutzte. Erst als Witzenhausens Stürmer Kai Simon, der in der 25. Minute nur den Pfosten traf, mit einem Schuss aus 20 Metern ins lange Eck zum 1:0 (33.) traf, war der Bann im Duell der beiden punktgleichen Teams gebrochen. Und als Witzenhausens Torjäger zwei Minuten vor der Pause per Distanzschuss sein zweites Tor nachlegte, war die Partie entschieden. „Unser Sieg geht völlig in Ordnung. Waldkappel hat in 90 Minuten nur einen Schuss in Richtung unser Tor abgegeben“, kommentierte Witzenhausens Trainer Christoph Waldheim die einseitige Partie. Nach Foul an Simon gab es einen Strafstoß, den Rüdiger Klien-Reyes sicher zum 3:0 (57.) verwandelte. Waldkappels Christoph Waldheim hatte den Elfer verursacht, leistete sich aber nur drei Minuten später ein identisches Foul im Mittelfeld und durfte nach der fälligen Ampelkarte vorzeitig zum Duschen (59.). Für den Schlusspunkt sorgte der eingewechselte Louis Kreger mit seinem Tor zum 4:0. Pech hatte Dennis Baum, der nur die Latte traf (79.). - Tore: 1:0 Simon (33.), 2:0 Simon (43.), 3:0 Klien-Reyes (57./FE), 4:0 Kreger (73.).

FC Großalmerode - SG Werratal 0:0

Nach dem Trainerwechsel soll in Großalmerode nun alles besser werden. Aber im ersten Spiel nach der Trennung von Trainer Dutkiewicz hat der ehemalige Gruppenligist ein gehöriges Problem vor dem Tor. „Wir haben extrem viele gute Möglichkeiten nicht genutzt. Vor allem Danny Nickel war gegen Werratal der Pechvogel“, sagte Interimstrainer Daniel Ludolph über den Routinier, der in der ersten Hälfte vier hundertprozentige Chancen ausließ. Nach dem Seitenwechsel vergeigten Thomas Kühn (59.), Maik Hildebrand (74.) und erneut Nickel weitere gute Möglichkeiten. Gänzlich unzufrieden war Ludolph mit seiner Elf aber nicht. Jeder hat geackert und gekämpft. Das war eine ganz andere Mannschaft als zuletzt.“

SC Niederhone - TSG Bad Sooden-Allendorf 2:4 (0:0)

Die ersten 45 Minuten waren ein zähes Unterfangen. „Wir haben uns lange schwergetan. Erst nach der Pause kamen wir richtig in Schwung“, bilanzierte TSG-Coach Jörg Immig, der aber auch etwas zu bemängeln hatte. „Die Gegentreffer haben wir uns fast selber reingehauen.“ - Tore: 0:1 Aldinger (55.), 0:2 Acar (62.), 1:2 Kalus (65.), 1:3 Range, 2:3 Steinrücken (79./FE), 2:4 Jilg (88.).

SG Herleshausen/Nr./Ug. -Lichtenauer FV 2:1 (1:0)

Der Lichtenauer FV musste auf die komplette Viererkette verzichten, schlug sich aber tapfer. „Kein Vorwurf. Das war eine ordentliche Leistung“, urteilte Lichtenaus Sportlicher Leiter Erkan Kilci. In der zweiten Hälfte agierten die stark ersatzgeschwächten Gäste auf Augenhöhe. Pech: Der Siegtreffer fiel durch einen abgefälschten Schuss. - Tore: 1:0 Gonnermann (16.), 1:1 Wegendt (66.), 2:1 Wetterau (80.). (raw)

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