Fußball-Kreisoberliga: Fürstenhagen erwartet Lichtenau / Kleinalmerode gegen Großalmerode

„Die Chance wollen wir nutzen“

Auf dem Vormarsch: Während sich Benjamin Nickel (li.) und seine Teamkollegen von der SG Wickenrode/Helsa über ein spielfreies Wochenende freuen, erwartet der Tabellendritte SG Werratal um Bastian Bielefeld (Mitte) und Gideon Morth (re) den Abstiegskandidaten aus Pfaffenbachtal. Foto: Walle

Witzenhausen. Zum ersten Mal in diesem Jahr dürfen sich die Fußball-Fans auf eine kompletten Spieltag in der Kreisoberliga freuen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Nachbarschaftsduelle zwischen Fürstenhagen und Lichtenau sowie Kleinalmerode und Großalmerode. Alle Spiele starten am Sonntag um 15 Uhr.

TSG Fürstenhagen - Lichtenauer FV. „Was wir in Laudenbach gezeigt haben, das war katastrophal“, sagt Fürstenhagens Trainer Uwe Dippel im Rückblick auf die 0:3-Pleite am Sonntag bei Schlusslicht Meißner. „Wenn wir so noch einmal gegen den LFV spielen, dann bekommen wir eine richtige Klatsche“, sagt Dippel mit Blick auf das Derby. Zumal die Gastgeber eine schlechte Bilanz gegen den Nachbarn ausweisen. „Ich habe als Trainer gegen den LFV in fünf Spielen fünf Niederlagen kassiert. Wir müssen endlich die Zweikämpfe annehmen“, fordert der TSG-Coach. Der Nachbar war nach der Winterpause noch gar nicht im Einsatz. „Wir haben den Gegner aber einige Male bei unseren Laufeinheiten getroffen“, sagt LFV-Trainer Sead Hadzic. Ein großer Nachteil für seine Elf sei, dass man noch gar nicht auf Rasen gespielt habe. Dennoch freuen sich die Lichtenauer auf das erste Spiel nach der Winterpause. Hadzic: „Ein Derby gleich in unserem ersten Spiel: das passt!“

SV Reichensachsen - SG Meißner. Der 3:0-Sieg hat dem Schlusslicht Auftrieb gegeben. Im Gastspiel beim Tabellenersten auf Kunstrasen sind die Rollen aber klar verteilt. „Natürlich sind wir klarer Außenseiter, aber die 90 Minuten müssen erst noch gespielt werden. Wir wollen dran bleiben und in Schlagdistanz zu unseren Konkurrenten bleiben“, sagt Meißner-Coach Norbert Toby.

TSG Bad Sooden-Allendorf - SC Niederhone. Nach dem lockeren Aufgalopp beim 4:1 in Pfaffenbachtal will die TSG jetzt nachlegen. „Der Gegner liegt uns aber nicht besonders. Das ist ein kompakter Gegner“, sagt BSA-Coach Jörg Immig über den SCN, der das Hinspiel mit 1:0 gewann. Der Tabellensechste will gegen den Zehnten dennoch unbedingt gewinnen. Auch deshalb, um den Vorsprung in der Tabelle auf acht Punkte auszubauen.

SG Werratal - SG Pfaffenbachtal/S. Mit einem Heimsieg in Unterrieden über den Vorletzten will sich der Tabellendritte oben festsetzen. „Wir dürfen den Gegner aber nicht am Tabellenplatz messen, sondern müssen konzentriert und hochmotiviert in unser erstes Heimspiel nach der Winterpause starten“, fordert Werratal-Trainer Dieter Berg. Angesichts der tollen Tabellenkonstellation will der SGW jetzt alles daran setzen, den zweiten Platz und die Relegation zu erreichen. „Die Chance ist da. Die wollen wir auch nutzen“, betont Berg.

SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach - FC Großalmerode. Die 0:3-Pleite in Wehretal liegt den SG-Beteiligten noch immer quer im Magen. Doch der spielerische Offenbarungseid beim Abstiegskandidaten soll im Derby gegen Großalmerode positive Auswirkungen haben, fordert Trainer Thomas Schill, der selbst in Großalmerode wohnt. „Wir müssen die Blamage umkehren in eine positive Leistung.“ Im Hinspiel hat’s geklappt. Damals gewann die SG beim Gruppenliga-Absteiger mit 3:2. „Das war kein gutes Spiel von uns. Kurz vor Schluss haben wir den entscheidenden Treffer kassiert“, erinnert sich FCG-Coach Osman Duygu. An einen Selbstgänger in Hundelshausen glaubt der Trainer des Tabellenfünften jeden falls nicht. „Das wird definitiv kein Spaziergang für uns.“ (raw)

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