Toby-Elf klettert nach 4:1-Erfolg bei der SG Werratal auf Tabellenrang 13 - Großalmerode nicht gefordert

Direkter Klassenerhalt für Meißner drin

Einsatz: Um das Leder kämpfen Maximilian Eysert von der SG Meißner (links) und der Werrataler Karl-Friedrich Theune. Foto: eki

Witzenhausen. Stets zum Saisonende laufen die Spieler der SG Meißner zur Höchstform auf. Die lange als erster Abstiegskandidat gehandelte Spielgemeinschaft gewann nun auch bei der SG Werratal und schob sich auf Tabellenrang 13 vor.

SG Werratal - SG Merißner 1:4 (1:2). Auch in dieser Begegnung war bei den Gastgebern nicht mehr viel vom Glanz früherer Tage zu entdecken. „Meißners Sieg war verdient“, sagte SG-Sprecher Sven Hagedorn, nachdem sich der Abstiegskandidat mit ungeheurem Selbstbewusstsein und großem Teamgeist in Unterrieden vorgestellt hatte.

Und die Elf von Trainer Norbert Toby hat mit Maximilian Eysert und Marvin Beck auch zwei Akteure in den Reihen, die inzwischen in jeder Partie für Treffer gut sind und ihre Mannschaftskameraden mitzureißen verstehen. Beide waren es auch, die mit ihren Toren in der Schlussphase alles klar machten.

Tore: 0:1 Eysert (14.), 0:2 Beck (22.), 1:2 J. Rode (43.), 1:3 Beck (85.), 1:4 Eysert (86.).

TSG Fürstenhagen - SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund 0:4 (0:3). „In diesem Spiel war für uns überhaupt nichts zu machen“. Klare Worte gebrauchte Fürstenhagens Trainer Uwe Dippel nach der verdienten Niederlage seiner Mannschaft gegen den deutlich überlegenen Rivalen.

Während der TSG gleich auf acht Akteure der ersten Garnitur verzichten musste und nur noch Ergänzungsspieler aus der zweiten Mannschaft zur Verfügung hatte, war den Gästen der Ehrgeiz deutlich anzumerken. „Unser Gegner hat mächtig Druck gemacht und mit dem Führungstor durch Wetterau schon nach 24 Minuten unsere taktischen Pläne durchkreuzt“, so Dippel.

Nach dem klaren 0:3-Pausenrückstand ging es für Fürstenhagen in Halbzeit zwei nur noch um Schadensbegrenzung. Die größte Chance zum Ehrentreffer hatte Markus Pape mit einem Freistoß zehn Minuten vor dem Abpiff, doch der Gästekeeper ahnte den Winkel und wehrte ab.

Tore: 0:1 Wetterau (24.), 0:2 Asbrand (34.), 0:3/0:3 beide Wetterau (40./86.).

SG Pfaffenbachtal/Schemmergrund - Großalmerode 1:3 (0:0). Mit den drei Gegentoren war der Tabellenletzte wahrlich gut bedient, denn schon in der ersten Halbzeit klatschte das Leder nach Schüssen der FC-Angreifer Künzel (10.), Becker (21.) nur ans Aluminium. Dazu scheiterte Maik Hildebrandt mit einem Strafstoß (28.), ehe Mannschaftskamerad Florian Meister einen SG-Verteidiger auf der Torlinie anschoss (35.).

Binnen einer Viertelstunde machten die Tonstädter kurz nach Wiederbeginn mit drei Treffern alles klar. Und noch ein drittes Mal klatschte das Leder nach einer Aktion von Hildebrandt nur an die Querstange des SG-Gehäuses, ehe der schwache Gegner doch noch zum Ehrentor kam.

Tore: 0:1 Claßen (47.), 0:2 Hildebrandt (55.), 0:3 Claßen (62.), 1:3 Nickel (73.). (eki)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.