Sechs Mannschaften aus dem Altkreis Witzenhausen in spannenden Spielen unter sich

Drei Duelle ohne Favoriten

Freie Schussbahn: Lichtenaus schneller Angreifer John Schneider (am Ball) will auch im morgigen Heimspiel seine Gefährlichkeit im gegnerischen Strafraum unter Beweis stellen. Foto: eki

Witzenhausen. Gleich in drei Begegnungen in der Fußball-Kreisoberliga sind am Wochenende Mannschaften aus dem Altkreis Witzenhausen unter sich. Dabei begegnen sich alle Teams auf Augenhöhe.

Lichtenauer FV - Großalmerode (Samstag, 15 Uhr). In keiner guten Erinnerung hat LFV-Trainer Sead Hadzic das Hinspiel im Schwarzenbergstadion. Nach einer schweren Verletzung in der vierten Minute war für ihn die Saison bereits beendet, ehe sie überhaupt richtig angefangen hatte.

Nachdem die Verletzungssorgen bei den Gastgebern zuletzt geringer geworden sind, legten die Lichtenauer eine kleine Serie mit drei Siegen in Folge hin und wollen diese natürlich ausbauen. „Wir treten mit breiter Brust an, obwohl uns der Gegner sicherlich wieder alles abverlangen wird“, meint Hadzic. Auch sein Gegenüber Osman Duygu erwartet ein heiß umkämpftes Duell. „Beide Mannschaften gehören in die vordere Tabellenregion. Wir freuen uns auf diese Begegnung gegen einen spielstarken Gegner“. Bei den Gästen fehlen der erkrankte Marcel Spangenberg und der verletzte Patrick Essebier.

Den ersten Vergleich entschied der LFV nach Treffern von Torjäger Simon (2) und El Habachi knapp mit 3:2.

SG Meißner - SG Wickenrode/Helsa (Sonntag, 14.30 Uhr in Laudenbach). Im Duell der beiden Kellerkinder bietet sich den Gastgebern die Chance, mit einem Sieg die rote Laterne des Tabellenletzten an den Gegner weiterzureichen. Dies wollen Gästecoach Stefan Koch und seine Mannschaft unter allen Umständen verhindern. „Bei unserem 2:0-Sieg im Hinspiel war Meißner gleichwertig und hätte einen Punkt verdient gehabt“, erinnert sich Koch. Die Gäste müssen auf den noch gesperrten Kasprzyk und auf den verletzten Thomas Kühn verzichten, bei Meißner fehlen der gesperrte Beck und der verletzte Maurice Wendel. „Wir müssen uns in diesem Spiel etwas einfalen lassen und auch unsere Torchancen besser als zuletzt verwerten“, sagt Meißners Trainer Norbert Toby. In Wickenrode trafen Sebastian Schiel und Thomas Lehmann zum Saisonauftakt jeweils nur das Aluminium.

SG Wehretal - SG Werratal (Sonntag, 14.30 Uhr). Nach drei Niederlagen in Folge wollen Werratals Coach Dieter Berg und seine Mannschaft nun unbedingt zurück in die Erfolgsspur. Dabei bauen die Gäste auch auf die wieder zur Verfügung stehenden André Mora, Elster und Rauchhaus. Die Wehretaler stehen in der hinteren Tabellenregion mit dem Rücken zur Wand und erzielten in der Vorrunde nur 13 Tore.

Niederhone - SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach (Sonntag, 14.30 Uhr). „Das wird ein Spiel gegen einen Gegner auf Augenhöhe“, glaubt SG-Trainer Thomas Schill. Für ihn ist Niederhone nicht mehr mit der Mannschaft vergleichbar, gegen die seine Elf in der Vorrunde nach einem frühen 0:2-Rückstand noch sicher mit 5:2 gewann.

Zweifacher Torschütze war seinerzeit Sascha Hohlbein, der diesmal allerdings ebenso fehlen wird wie der verhinderte Hartmann. In den Gästekader rücken wieder Brethauer und Küllmer.

Bad Sooden-Allendorf - TSG Fürstenhagen (Sonntag, 14.30 Uhr). Das Aufeinandertreffen zweier spielstarker Rivalen verspricht ein spannendes und interessantes Kräftemessen. So sehen es auch BSA-Trainer Jörg Immig und TSG-Coach Uwe Dippel. Letzterer erinnert sich noch gut an die 1:3-Vorrundenniederlage im Lossetalstadion. „Wir haben derzeit aber einen guten Lauf und zuletzt auch gegen die Top-Teams gepunktet. Wichtig ist nur, dass wir unsere Tormöglichkeiten besser als in den vergangenen Wochen nutzen“. Beim TSG fehlt der noch ein Spiel gesperrte Mirco Saur. Bei den Platzherren steht hinter dem Einsatz des erkrankten Eric Schindewolf noch ein Fragezeichen. Zudem werden einige Youngsters geschont, die am kommenden Mittwoch im Pokalfinale der A-Junioren dabei sind. (eki)

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