In der Fußball-Kreisoberliga können noch mehrere Mannschaften Vizemeister werden

Dreikampf um Platz zwei

Ab geht die Post: Mit seinem schnellen Antritt ist Neuzugang Lauer (rechts) ein ganz gefährlicher Flügelstürmer in den Reihen des Kreisoberliga-Spitzenreiters TSG Fürstenhagen. Foto: eki

Witzenhausen. Die Meisterschaft in der Fußball-Kreisoberliga scheint an den TSG Fürstenhagen vergeben, nun konzentrieren sich die Verfolger SG Kleinalmerode/Hundelshausen, FC Großalmerode und Lichtenauer FV ganz auf den Kampf um den zweiten Platz, der zur Teilnahme an der Aufstiegs-Relegation berechtigt.

Lichtenauer FV - Bad Sooden-Allendorf (Sonntag, 15 Uhr). „Solche späten Gegentore wie zuletzt in Sontra dürfen uns einfach nicht passieren“, ärgert sich LFV-Trainer Sead Hadzic noch immer über die unnötige Niederlage. Zudem kommt mit den Kurstädtern nun ein Gegner, der sich mit einem Sieg selbst noch eine klitzekleine Hoffnung auf Rang zwei machen kann. Beide Rivalen trennen als Tabellennachbarn nur drei Punkte.

Die Gastgeber müssen weiterhin auf dem am Fuß verletzten Lukas Dickel verzichten, dafür ist Außenverteidiger John Schneider nach abgelaufener Sperre wieder dabei.

TSG Wellerode - SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach (Sonntag, 15 Uhr). „Auch nach der Niederlage in Frieda müssen wir den Kopf oben behalten. Ich erwarte eine Reaktion meiner Mannschaft, nachdem es zuletzt an der Einstellung fehlte“, sagt Gästetrainer Goran Andjelkovic. Das große Engagement der Friedaer hinterließ bei einigen SG-Akteuren am vergangen Sonntag Spuren. Koc, Küllmer und Weska sind angeschlagen und konnten nicht trainieren. Fehlen wird Kaplan nach einem Muskelfaserriss.

SG Wickenrode/Helsa - TSG Fürstenhagen (Sonntag, 15 Uhr). Für einige Gegner ist die gastgebende Spielgemeinschaft in dieser Saison eine Wundertüte. Mal spielt die Elf von Trainer Stefan Koch favorisierte Kontrahenten wie kürzlich den FC Großalmerode an die Wand, nur wenig später ist von diesem Leistungshoch nichts mehr zu erkennen. Dies weiß auch Fürstenhagens Coach Dennis Schanze. „Auch für mich ist diese Mannschaft schwer einzuschätzen, und auf dem kleinen Platz in Helsa muss man immer aufpassen“, meint Schanze. Er muss am Sonntag mit dem gesperrten Michael Oehl, dem verletzten Florian Meister und dem verhinderten Rauschenberg drei Akteure ersetzen. Bei einer Fortsetzung der langen Siegesserie kann man in Fürstenhagen den Meisterschaftssekt schon kalt stellen.

Großalmerode - Waldkappel (Sonntag, 15 Uhr). Auf dem Papier spricht alles für einen Erfolg der Tonstädter, denn Aufsteiger Waldkappel bekam in den zurückliegenden Spielen nur noch wenig auf die Reihe und kassierte viele Gegentore. Dies weiß auch FC-Coach Osman Duygu, denn für seine Mannschaft zählen in den verbleibenden fünf Saisonbegegnungen nur Siege. Aber Großalmerode hat noch einen zweiten Grund, es den Waldkappelern diesmal zu zeigen. „Im Hinspiel hatten wir zwar viele Chancen, haben aber mit 1:3 verloren“, erinnert sich Duygu. Und die in Bestbesetzung antretenden Gastgeber wissen auch, dass sie am letzten Saisonspieltag am 27. Mai im heimischen Schwarzenbergstadion noch auf den direkten Konkurrenten SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach treffen.

SG Werratal - Wanfried (Sonntag 15 Uhr). Nach langer Durststrecke fand die SG zuletzt mit zwei Siegen in Folge zurück in die Erfolgsspur. „Wir haben wieder Selbstvertrauen gewonnen und wollen den Aufwärtstrend bestätigen“, sagt Trainer Dieter Berg. Gleichzeitig warnt er aber vor einem seit jeher unbequemen Gegner, der nach dem Rutsch zuletzt auf den vorletzten Tabellenrang mit dem Rücken zur Wand steht.

Im Team der Gastgeber wird es einige Umstellungen geben. Die Brüder Karl-Friedrich und Heinrich Theune sind ebenso wieder dabei wie Gideon Morth nach abgelaufener Sperre, dafür fallen der dienstliche verhinderte Niklas André Mora und Marius Wille aus privaten Gründen aus. (eki)

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